Die Kontrollgruppe Poser/Tuner des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West hat am Samstagabend verstärkt Fahrzeugkontrollen im Bereich der Polizeiinspektion Neu-Ulm durchgeführt. Der Fokus lag dabei auf technisch veränderten Autos sowie einer auffälligen Fahrweise mit unnötiger Lärm- und Abgasbelästigung.
Die Polizei stoppt mehrere Poser, die in Senden und Neu-Ulm ihre Runden drehen
Zuerst fiel einer Streife im Stadtgebiet Senden ein Auto auf, das offensichtlich umgebaut war. Eine eingehende Kontrolle ergab mehrere technische Veränderungen, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. Die Weiterfahrt des jungen Mannes wurde untersagt. Kurz darauf wurde ein 23-Jähriger mit einem hochmotorisierten Fahrzeug entdeckt, der seine Runden durch Senden drehte und dabei wiederholt stark beschleunigte, begleitet von laut aufheulendem Motor. Ein 29-Jähriger wurde direkt danach in der Memminger Straße in Neu-Ulm beobachtet, wobei er zwischen zwei Ampeln maximal beschleunigte. Allen drei Fahrern droht ein Bußgeldbescheid in unterer dreistelliger Höhe.
Wenig später kontrollierten die Beamten einen BMW. Am Fahrzeug war laut Polizei die Software des Steuergeräts manipuliert, zudem wurden verschiedene Teile der Abgasanlage verändert. Dadurch ist das Fahrzeug in dieser Form nicht eintragungsfähig, da sich das Geräuschverhalten deutlich verschlechtert hat. Das Auto wurde sichergestellt und zu einem Gutachter gebracht. Auch auf diesen Fahrer kommt ein Bußgeld in dreistelliger Höhe zu. (AZ)
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