Ein Regionalzug ist am Dienstagabend bei Langenau mit mehreren auf den Gleisen liegenden Baumstämmen kollidiert. Die Bundespolizei geht davon aus, dass die Bäume aufgrund der Wetterverhältnisse auf die Gleise fielen. Am frühen Abend zog ein Unwetter über die Gegend nördlich von Ulm hinweg.
Wie die Bundespolizei weiter mitteilt, war der Regionalexpress gegen 17.45 Uhr von Aalen nach Ulm unterwegs. Auf Höhe der Stadt Langenau erkannte der 27-jährige Triebfahrzeugführer zwei auf den Gleisen liegende Baumstämme und leitete bei einer Geschwindigkeit von etwa 120 km/h eine Schnellbremsung ein. Dennoch konnte das Erfassen der Baumstämme nicht verhindert werden.
Am Zug entstand laut Bundespolizei nur ein geringer Sachschaden. Die etwa 50 Reisenden im Zug wurden nicht verletzt. Nachdem der Schaden am Zug begutachtet und die Baumstämme durch die Feuerwehr von den Gleisen entfernt worden waren, konnte der Zug seine Fahrt in Richtung Ulm fortsetzen. Die Bahnstrecke war hierfür bis etwa 19 Uhr gesperrt. (AZ)
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