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Letzter Teil des Triduums findet am 25. Juni statt.

Pfaffenhofen

80 Jahre Gebetsstätte Marienfried

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    Es begann mit einem Kapellenbau im Jahr 1946. Grund für den Kapellenbau war ein Gelübde, das die Pfarrgemeinde St. Martin in Pfaffenhofen an der Roth bei der ersten Mai-Andacht 1944 abgelegt hat: Wenn Pfaffenhofen im Zweiten Weltkrieg vor der Zerstörung bewahrt bleibt, wird man der Gottesmutter zum Dank eine Kapelle bauen. Als die Geschwister Humpf gemeinsam mit Bärbel Ruess, einem Mitglied der Schönstatt-Mädchengruppe, nach einem Platz für die Kapelle suchten, haben sich weitere seltsame Ereignisse zugetragen. Bärbel Ruess will die Gottesmutter Maria gesehen haben, und zwar gleich dreimal: am 25. April, am 25. Mai und am 25. Juni. Auch wenn die Diözese zu dem Fazit kam, dass ernsthafte Zweifel bleiben, sind viele in Marienfried von der Echtheit der Erscheinungen überzeugt. Für die Verkündigung spielen diese Erscheinungen daher keine Rolle. Um einen anderen geistlichen Schwerpunkt zu setzen, hat der Augsburger Bischof Viktor Josef Dammertz im Jahr 2000 der Kirche in Marienfried das Patrozinium „Maria, Mutter der Kirche“ verliehen.

    Triduum wurde am 25. April eröffnet.

    Nun hat Rektor Georg Alois Oblinger, der Leiter der Gebetsstätte, zum 80-jährigen Jubiläum ein Triduum angekündigt, das er selbst am 25. April eröffnet hat. Der zweite Termin 25. Mai fiel nun ausgerechnet mit dem Patrozinium „Maria, Mutter der Kirche“ zusammen. In diesem Jahr kam der Augsburger Weihbischof Florian Wörner. In seiner frei gehaltenen Predigt ging er vom Namen „Marienfried“ aus: Maria öffnet sich für den wahren Friedenskönig Jesus Christus.

    Prozession nach dem Festgottesdienst.

    Im Anschluss an den Festgottesdienst setzte sich eine Prozession durch den Gebetspark in Gang. Die Pilgergastronomie in Marienfried bot zum Abschluss des Festtags dann Begegnungsmöglichkeit bei Kaffee und Kuchen. Der letzte Teil des Triduums steht noch aus: am Donnerstag, 25. Juni, wird es um 18.45 Uhr ein geistliches Konzert mit Sopran und Orgel geben und um 19.30 Uhr einen Festgottesdienst. Diesen wird wieder Rektor Oblinger selbst zelebrieren.

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