Zu einem schweren Lkw-Unfall kam es am Dienstagnachmittag auf der A7 auf Höhe des Neu-Ulmer Ortsteils Finningen. Dabei krachte ein Lastwagen in einen stehenden Pannen-Lkw, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West auf Nachfrage erklärte. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Füssen zwischenzeitlich komplett gesperrt werden.
Der Unfall ereignete sich demnach gegen 14.30 Uhr zwischen der Anschlussstelle Nersingen und dem Autobahndreieck Hittistetten. Laut einer Mitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Günzburg hatte ein 52-jähriger Lkw-Fahrer auf Höhe des Parkplatzes Hahnenberg eine Panne und stand deswegen bereits seit einiger Zeit dort auf dem Seitenstreifen.
Verkehrspolizei Günzburg: „rechte Seite des Sattelzuges war komplett zerfetzt“
Ein 45-jähriger Lkw-Fahrer habe das Pannenfahrzeug zu spät erkannt. Der Fahrer sei zwar noch nach links ausgewichen, aber trotzdem sei die rechten Front seines Lkw mit dem Heck des Anhängers kollidiert. Dadurch sei zum Teil die Fahrerkabine seines Fahrzeugs abgerissen worden. Laut Mitteilung sei der Lkw im Anschluss nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in einer Wiese zum Stehen gekommen.
Der Lkw des 45-Jährigen war laut der Verkehrspolizei „total demoliert – die rechte Seite des Sattelzuges war komplett zerfetzt“. Der Fahrer sei bei dem Unfall nur leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden.
A7 zwischen Nersingen und Finningen zeitweise gesperrt
Die A7 war durch die Trümmerteile längere Zeit nicht passierbar und zeitweise von der Polizei gesperrt. Die Autobahnmeisterei und die Feuerwehr haben abwechselnd die Fahrspuren gesperrt, um die Trümmer zu beseitigen, heißt es von der Verkehrspolizei. Bis in den Abend lief der Einsatz. Die Fahrbahn war seit dem späten Nachmittag aber teilweise wieder freigegeben, und der Verkehr wurde an dem Unfall vorbeigeleitet.
Zwischenzeitlich hatte sich ein längerer Rückstau bis etwa Nersingen gebildet. Bis in den Abend kam es zu Verzögerungen auf der Strecke Richtung Füssen. Am Abend lief der Verkehr wieder normal. Laut der Verkehrspolizei Günzburg stehe der Sachschaden noch nicht genau fest, soll sich jedoch im Bereich von circa 200.000 Euro befinden.
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