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Lonsee: Insassen flüchten nach Unfall: Suchaktion nach Vermissten abgebrochen

Lonsee

Insassen flüchten nach Unfall: Suchaktion nach Vermissten abgebrochen

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    Die Polizei hat nach einem Unfall bei Lonsee ein beteiligtes Auto beschlagnahmt.
    Die Polizei hat nach einem Unfall bei Lonsee ein beteiligtes Auto beschlagnahmt. Foto: Soeren Stache, dpa (Symbolbild)

    Nach einem Unfall am Freitagabend bei Lonsee im Alb-Donau-Kreis ist offenbar zu einem größeren Sucheinsatz, unter anderem mit Rettungshunden gekommen. Drei Personen seien aus einem Fahrzeug geflüchtet. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen, heißt es. 

    Gegen 21.15 Uhr war nach Polizeiangaben ein 34-Jähriger mit seinem Renault auf der Holzkircher Straße unterwegs und wollte in die Landstraße Richtung Westerstetten abbiegen. Hierbei soll er einen Audi übersehen haben, der in Richtung Lonsee unterwegs war. Es kam zum Unfall. 

    Unfall bei Lonsee: Polizei beschlagnahmt beteiligtes Auto

    Direkt nach dem Unfall seien aus dem Audi drei Personen ausgestiegen und flüchteten in unterschiedliche Richtungen. Die hinzugerufene Polizei nahm diesbezüglich die Ermittlungen auf und beschlagnahmte den Audi. 

    Bei dem mutmaßlichen Unfallverursacher konnten die Beamten Alkoholgeruch feststellen. Bei dem 34-Jährigen wurde deshalb eine Blutentnahme angeordnet und sein Führerschein einbehalten. 

    Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Ulm-Mitte unter der Telefonnummer 0731/188-0 zu melden. 

    Im Zusammenhang mit dem Unfall kam in der Folge offenbar zu einem größeren Sucheinsatz, an dem auch die Rettungshundestaffel der Ulmer Feuerwehr beteiligt war. Die setzte nämlich noch in der Nacht einen Facebook-Post ab, wonach sie die Feuerwehr Lonsee "bei der Suche nach zwei vermissten Fahrzeuginsassen nach einem schweren Verkehrsunfall" unterstützen. 

    Mit Flächensuchhunden sei das Umfeld der Unfallstelle abgesucht. Ein Mantrailer der DRK-Rettungshundestaffel Reutlingen habe im weiteren Verlauf zwei Spuren aufnehmen können, die von der Unfallstelle wegführten. Nach Auswertung der Spurverläufe und der Erkenntnisse aus der Flächensuche aber sei der Einsatz in den frühen Morgenstunden abgebrochen worden. (AZ/krom)

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