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Lufthansa Airbus A350 trägt den Namen „Ulm“ und feiert im Juli Geburtstag

Ulm

Lufthansa-Flugzeug namens "Ulm" reist um die Welt und feiert Geburtstag

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    Der Airbus mit der Kennung D-AIXO ist bereits das vierte Flugzeug, das den Namen „Ulm“ mit Stolz in die Welt trägt.
    Der Airbus mit der Kennung D-AIXO ist bereits das vierte Flugzeug, das den Namen „Ulm“ mit Stolz in die Welt trägt. Foto: Christian Winkler

    Rund um den Globus fliegt ein Flugzeug der Lufthansa-Flotte, das den Namen „Ulm“ trägt. In diesem Monat feiert es Geburtstag: Im Juli vor fünf Jahren war es das erste Mal im Einsatz. Das Flugzeug ist ein Botschafter seiner Heimat und trägt deren Namen buchstäblich in alle Welt.

    Der erste Flug mit Passagieren führte die „Ulm“ am 24. Juli 2019 von München nach Mumbai in Indien. Seit 2019 flog sie nun schon mehr als 40 verschiedene Ziele an und brachte fast eine halbe Million Passagiere auf über 2.200 Flügen sicher an ihr Ziel.

    Flug nach Toronto

    New York, Mexiko City, Rio de Janeiro, Kapstadt, Dubai, Tokio und Bangkok steuerte die Maschine in den fünf Jahren unter anderem an. In diesen Tagen, rund um ihren Geburtstag, fliegt sie nach Toronto, San Diego, Seoul und Singapur.

    Im Jahr 1960 wurde erstmals ein Lufthansa-Flugzeug getauft, es erhielt den Namen „Berlin“. Das Ziel der Patenschaften war und ist es, die Verbundenheit zum Heimatstandort Deutschland jenseits der großen Drehkreuze und Standorte auch in die Regionen zu tragen, aus denen ein Großteil der Lufthansa-Passagiere und Mitarbeiter kommt.

    Bei der Namensvergabe orientiert sich Lufthansa an der historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung des betreffenden Ortes. Auch hängen die Flugzeuggröße und die Größe des Ortes zusammen. Es wird darauf geachtet, „dass die Einwohnerzahl der Größe des Flugzeugmusters entspricht“, erklärt eine Sprecherin der Deutschen Lufthansa AG.

    Ehrenrunde über Ulm

    Die erste „Ulm“ wurde am 5. Juli 1967 in Stuttgart von Ursula Pfizer, der Frau des damaligen Ulmer Oberbürgermeisters Theodor Pfizer, getauft. Das war der Beginn der Patenschaft zwischen der Stadt Ulm und der Lufthansa. Der Wunsch war, dass eine persönliche Beziehung der Ulmer zu „ihrem“ Flugzeug entsteht. Nach dem Taufakt startete die Boeing 727 mit knapp 100 Ulmer rund Neu-Ulmer Fluggästen an Bord und drehte eine Ehrenrunde über Ulm.

    Die Boeing 727 wurde im März 1978 verkauft und ersetzt. Die aktuelle „Ulm“ ist bereits das vierte Flugzeug, das den Namen der Stadt Ulm mit Stolz in die Welt trägt. Die aktuelle „Ulm“ ist ein Airbus A350-900 und bietet Platz für knapp 300 Passagiere.

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