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Müllabfuhr in Ulm: Diese Termine und Regeln sollten Sie kennen

Ulm

Müllabfuhr in Ulm: Diese Termine und Regeln sollten Sie kennen

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    Die Müllabfuhr bei einem ihrer Routineeinsätze.
    Die Müllabfuhr bei einem ihrer Routineeinsätze. Foto: Marijan Murat/dpa (Archivbild)

    Es gibt vier Entsorgungskategorien in Ulm: Restmüll, Biomüll, Papier und den gelben Sack für Plastik- und Verpackungsmüll. Alle werden in regelmäßigen Rhythmen von der Müllabfuhr geleert. Dazu müssen die jeweiligen Mülltonnen oder -säcke natürlich rechtzeitig an der Straße stehen. In Miethäusern sind dafür häufig die Hausverwaltung oder die Eigentümer zuständig. Wer aber in einem Privathaus lebt, muss selbst ran. Wer die Müllabfuhr verpasst hat, muss dann mit übervollen Müllcontainern zurechtkommen. Doch das ist einfach zu vermeiden, wenn Sie die folgenden Termine der Müllabfuhr in Ulm im Kopf behalten.

    Ulm: Zu diesen Terminen werden Rest-, Bio-, Papier- und Verpackungsmüll abgeholt

    Die Mülltonnen in Ulm werden turnusmäßig und abhängig von der jeweiligen Tonnenfarbe von der Müllabfuhr geleert:

    • Restmüll: Der Restmüll wird in Ulm alle 14 Tage geleert. In den Restmüll gehören kalte Asche, Hygieneartikel, Stoffrestebeutel, uvm., aber keine Elektroaltgeräte oder Wertstoffe
    • Biomüll: Die braune Tonne für den Biomüll wird normal alle 14 Tage geleert, im Sommer sogar wöchentlich. Hier kommen jegliche organischen Abfälle aus der Küchen und teilweise auch aus dem Garten rein. Sollte mal mehr Gartenabfall anfallen, zum Beispiel Baum- und Strauchschnitt, Wurzelstöcke, Gras oder Laub, dann gehört das nicht in die Biotonne, sondern sollte direkt an einen Gartenabfallplatz gebracht werden.
    • Papier: Der Papiermüll wird alle vier Wochen abgeholt. In die blaue Tonne gehören Altpapier, Zeitungen, Kartonagen, usw., aber beispielsweise kein Küchenpapier, beschichtetes Papier oder Papiertaschentücher.
    • Gelber Sack: Die gelben Säcke sammelt die Müllabfuhr alle 14 Tage ein, hier gehören jegliche Verpackungen aus Plastik, Kunststoffen, Verbundstoffen, Aluminium, Metallen und Weißblech hinein. Was keine Verpackung ist, gehört auch nicht in den gelben Sack.

    Die genauen Termine können je nach Adresse variieren. Wann genau der Müll abgeholt wird, kann man auf der Website der EBU (Entsorgungsbetriebe der Stadt Ulm) nachsehen. Einfach die Adresse und die Hausnummer eingeben, und die Website zeigt einen genauen Kalender mit den Abholterminen für Ihre Straße an.

    So werden Sie Ihren Sperrmüll los

    Manchmal fällt Müll an, der nicht in einer Tonne passt. Dieser Abfall fällt dann in die Kategorie Sperrmüll. Pro Kalenderjahr sind auf den Ulmer Recyclinghöfen vier Anlieferungen von Sperrmüll mit jeweils einem Kubikmeter an Müll kostenlos. Damit das zulässig ist braucht man für jede Anlieferung einen Abfallgebührenbescheid, dessen Code vor Ort gescannt wird.

    Außerdem hat jeder Haushalt eine kostenlose Sperrmüllabfuhr pro Jahr in Anspruch nehmen. Diese umfängt bis zu zwei Kubikmeter an Müll und die abzuholenden Gegenstände dürfen nicht länger als 2,5 Meter sein. Die Abholung ist über myEBU online buchbar oder telefonisch. Mehr Informationen gibt es auf der entsprechenden EBU-Website.

    In den Sperrmüll gehören Holzmöbel, Matratzen, Metallschrott, Sofas und Teppiche. Asbesthaltige Abfälle, Kraftfahrzeugteile, Elektrogeräte, Altkleider, Spiegel oder Glaselemente werden nicht als Sperrmüll angenommen oder abgeholt.

    Wohin mit der „Weißen Ware“?

    Sogenannte „Weiße Ware“, also etwa Waschmaschinen, Kühlschränke, Herde oder andere Haushaltsgroßgeräte, sind etwas schwieriger zu entsorgen. Diese enthalten zum einen wertvolle Rohstoffe, die man gezielt entnehmen muss, aber auch gesundheitsgefährdende Komponenten, die man gesondert und mit Expertise entsorgen muss. Entweder kann man Großgeräte gegen eine Gebühr am Wohnort abholen lassen, oder man bringt sie selbst nach Grimmelfingen. Dort ist der einzige Ulmer Recyclinghof, der nicht nur Kleingeräte annimmt, sondern auch Großgeräte, Fernseher, Kühl-oder Klimageräte und sogar Photovoltaikmodule.

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