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Museum Brot und Kunst zeigt neue Sonderausstellung „Delikatessen“

Ulm

Museum Brot und Kunst: Wo sich Kochkunst, Kunstküche und Genussrebellen treffen

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    Kein typisches Fallenbild von Daniel Spoerri: Statt Essensresten zeigt der Schweizer in diesem Werk eine fein gedeckte Tafel. Das Bild ist von der Dauerausstellung in die Sonderausstellung umgezogen.
    Kein typisches Fallenbild von Daniel Spoerri: Statt Essensresten zeigt der Schweizer in diesem Werk eine fein gedeckte Tafel. Das Bild ist von der Dauerausstellung in die Sonderausstellung umgezogen. Foto: Florian L. Arnold

    Das kleinste Exponat in der neuen Sonderausstellung ist eine Linse. Ein Exemplar als kleinste Einheit urschwäbischer Ernährung, durch einen Scheinwerfer theatralisch angeleuchtet wie ein großes Kunstwerk. Was als ironische Brechung verstanden werden könnte, ist tatsächlich die Verneigung vor einer Delikatesse, die heute keiner mehr missen möchte und die doch fast schon verschwunden war. Die ursprüngliche Alb-Linse, so berichtet Museumsleiterin Dr. Isabel Greschat, wurde in einem Bestand für Saaten in St. Petersburg wiederentdeckt. Es gibt viele solcher Geschichten rund um besondere Delikatessen, um den Genuss im Alltag und, vor allem, den Blick der Kunst auf den Genuss.

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