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Neu-Ulm, Gerlenhofen: Riskanter Gerlenhofer Bahnübergang: Zwei Stadträte stellen Strafanzeige

Neu-Ulm, Gerlenhofen

Riskanter Gerlenhofer Bahnübergang: Zwei Stadträte stellen Strafanzeige

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    Der Bahnübergang Gerlenhofen sollte zunächst dicht gemacht werden, findet Roland Prießnitz von den Freien Wählern. Nach dem letzten tödlichen Unfall war er mit neuen Bodenmarkierungen nachgerüstet worden.
    Der Bahnübergang Gerlenhofen sollte zunächst dicht gemacht werden, findet Roland Prießnitz von den Freien Wählern. Nach dem letzten tödlichen Unfall war er mit neuen Bodenmarkierungen nachgerüstet worden. Foto: Ronald Hinzpeter

    Der Ärger von Roland Prießnitz lässt sich in einem Satz zusammenfassen: "Wie viele Menschen müssen sterben, bis man was tut?" Der Stadtrat der Neu-Ulmer Freien Wähler meint damit den unbeschrankten Bahnübergang in Gerlenhofen. An dem sind schon drei Menschen gestorben, ein vierter wurde im Mai schwer verletzt, als er die Schienen überquerte und ein Zug ihn erfasste. Jetzt hat Prießnitz zusammen mit seinem Fraktionskollegen Andreas Schuler Strafanzeige erstattet, der vermutete Tatbestand: Unterlassung der Verkehrssicherungspflicht. Sie richtet sich gegen keine konkrete Person oder Institution, also gegen "unbekannt", doch eigentlich kommen nur drei "Verdächtige" infrage, nämlich die Stadt Neu-Ulm, die Polizei und die Bahn.

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