Während die Menschenschlange am Haus Nummer 33 in der Neu-Ulmer Donaustraße immer länger wird, packen zwei Männer mittleren Alters in einem großen Raum im ersten Stock geduldig Lebensmittel in Papiertüten. Vespertüten nennen sich diese, kommen vom Malteser Hilfsdienst und sind für bedürftige Menschen gedacht, die auf gewisse Hilfe angewiesen sind. In den Tüten landete an diesem Tag vorwiegend Obst: Orangen, Bananen und Äpfel. Aber auch Paprika, Wurst und kleine Döschen mit Mousse au Chocolat fanden in ihnen einen Platz. Die Verteilung von Vespertüten ist eine von mehreren Aktionen des Malteser Hilfsdienstes unter der Leitung von Pia Eble und eine sehr wichtige. "Im vergangenen Jahr haben wir insgesamt um die 3150 Vespertüten ausgegeben", berichtet die Dienststellenleiterin.
Neu-Ulm