Ein dramatischer Vorfall hat sich am Dienstagnachmittag auf der B10 ereignet: Ein Autofahrer erlitt während der Fahrt einen Herzinfarkt. Sein Wagen prallte auf der Adenauerbrücke gegen die Leitplanke. Der Mann musste reanimiert werden, bevor er in ein Krankenhaus kam. Die Bundesstraße war in Richtung Senden für eine Stunde gesperrt. Wegen Gaffern kam es laut Polizei in beiden Richtungen zu Behinderungen.
Gegen 14.49 Uhr ging der Notruf bei der Rettungsleitstelle ein. Der 59-jährige Autofahrer war auf der B10 in Richtung Senden unterwegs. Mitten auf der Adenauerbrücke verlor er plötzlich das Bewusstsein. Zuvor hatte er offenbar einen schweren Herzinfarkt erlitten. Zeugen berichteten später der Polizei, dass der Mann über dem Lenkrad zusammengesackt sei.
Sein Fahrzeug kollidierte mit der Mittelleitplanke. Dort kam der Wagen zum Stehen. Andere Verkehrsteilnehmer leisteten sofort Erste Hilfe und wählten den Notruf 112. Laut Polizei begannen Ersthelfer auch gleich mit der Reanimation.
Denn der Fahrer war nicht mehr ansprechbar. Notarzt und Notfallsanitäter setzten die Wiederbelebung dort. Die Reanimation zeigte Erfolg. Der Kreislauf des Mannes konnte stabilisiert werden. Er wurde anschließend mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, um dort weiter behandelt zu werden.
Für die Dauer des Rettungseinsatzes musste die B10 und B28 in Richtung Senden an der Ausfahrt Neu-Ulm-Mitte komplett gesperrt werden. „Es gab sehr viele Gaffer“, sagt ein Polizeisprecher. Das führte zu noch größeren Staus im Feierabendverkehr. Die Sperrung konnte gegen 15.50 Uhr wieder aufgehoben werden. Der Verkehr normalisierte sich danach recht schnell.
Anmerkung der Redaktion: Zunächst hatten wir berichtet, dass der Vorfall sich auf der B10 in Richtung Ulm ereignet hat. Wir haben die Passage im Nachgang mit den Angaben der Polizei korrigiert.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren