Nur die Friedhofsmauer versperrt den Blick: Die Gräber jener ukrainischen Männer, die in der Nazizeit zwangsweise in Deutschland arbeiten mussten und nach dem Zweiten Weltkrieg in Neu-Ulm blieben, liegen fast direkt gegenüber der ukrainischen katholischen Kirche an der Reuttier Straße. Während in dem Heimatland der Toten Krieg tobt, drohen die Nutzungsrechte der Ruhestätten auszulaufen. Was geschieht mit den Gräbern, die an ein dunkles Kapitel erinnern?
Neu-Ulm