Zappenduster sah es aus für den Tropenwald in Costa Rica im Jahr 1987. Da waren gerade noch 21 Prozent der Waldgebiete übrig, mit sinkender Tendenz. Heute sind es wieder annähernd 53 Prozent, Tendenz eher steigend, dank Pionierarbeit in Sachen Ökolandbau und vorbildlichen Umweltleistungen. Die Ausstellung „Im Urwald von Costa Rica“ zeigt mit umfassend schönen Bildern des 30-jährigen Ulmer Ornithologen Alexander Honold, was verloren gehen würde, wenn diese Urwälder verschwinden würden. Publikumsliebling in dieser Fotoausstellung dürfte vermutlich schnell das Zweifinger-Faultier werden, das kopfüber aus dem Laub schaut. Ein Jungtier mit hohem Niedlichkeitsfaktor, das dem Fotografen kopfüber aus dem Gebüsch entgegenblickte. Allerdings erst, nachdem dieser eine Woche lang geduldig auf den richtigen Moment gewartet hatte.
Ulm
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