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OP-Premiere in Ulm: Erste Wirbelsäulen-Operation mit „Cyberbrille“ gelungen

Ulm

OP-Premiere in Ulm: Erste Wirbelsäulen-Operation mit „Cyberbrille“ gelungen

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    Ungewohnt: Augmented-Reality-System im Einsatz bei einer navigationsgestützten Wirbelsäulenoperation am UKU.
    Ungewohnt: Augmented-Reality-System im Einsatz bei einer navigationsgestützten Wirbelsäulenoperation am UKU. Foto: Uniklinik Ulm

    Die Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Ulm (UKU) hat erstmals erfolgreich eine Operation unter Einsatz eines Augmented-Reality-Systems durchgeführt. Dabei kam die AR-Technologie „Magic Leap“ in Kombination mit intraoperativer 3D-Bildgebung und Navigation zum Einsatz.

    Durch die Einblendung relevanter anatomischer Strukturen und geplanter Instrumententrajektorien direkt in das Sichtfeld der Operateurinnen und Operateure kann die Orientierung während des Eingriffs signifikant verbessert werden. Ziel der Technologie ist es, die Präzision bei der Implantatplatzierung weiter zu erhöhen und gleichzeitig den chirurgischen Workflow zu unterstützen.

    Moderne Methoden am Ulmer Uniklinikum

    Die Operation, eine „dorsale Stabilisierung einer Wirbelsäulenfraktur“, wurde im Hybrid-OP des UKU durchgeführt, der moderne robotisierte 3D-Bildgebung mit navigationsgestützten Verfahren kombiniert. Insbesondere bei komplexen Verletzungen der Wirbelsäule bietet die Integration von Augmented Reality neue Möglichkeiten der intraoperativen Visualisierung.

    Augmented Reality hat sich bewährt

    Auch aus wissenschaftlicher Sicht stellt der Eingriff einen wichtigen Schritt dar. Das UKU beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit innovativen bildgebungs- und navigationsgestützten Verfahren in der Unfallchirurgie sowie in der Wirbelsäulenchirurgie. Der Einsatz von Augmented Reality soll künftig im Rahmen weiterer klinischer Anwendungen und wissenschaftlicher Projekte evaluiert werden.

    Mit der erstmaligen Anwendung des Systems bei einer dorsalen Stabilisierung erweitert das UKU seine Erfahrung im Bereich digital unterstützter und navigationsgestützter Verfahren in der Wirbelsäulenchirurgie.

    Im Universitätsklinikum Ulm werden jährlich rund 56.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Hinzu kommen knapp 270.000 ambulante Quartalsfälle. Rund 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten hier. (AZ)

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