In der Stunde vor Mitternacht war die Aufregung in der Neu-Ulmer Innenstadt groß. Sirenen heulten, Blaulichter blinkten, Einsatzwagen der Polizei fuhren an diesem 2. April vergangenen Jahres hin und her – und am Donauufer kämpften Polizisten und Sanitäter um das Leben eines Mannes, dem das Blut regelrecht aus dem Hals sprudelte. Der zweite Verhandlungstag im Schwal-Prozess vor dem Schwurgericht Memmingen warf ein Schlaglicht auf die dramatische Situation – und der zweite Verletzte berichtete, wie er das blutige Geschehen erlebt haben will.
Neu-Ulm/Memmingen
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