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Razzia wegen MPU-Betrug im Landratsamt Neu-Ulm: Hat eine Vertrauensperson der Polizei gelogen?

Landkreis Neu-Ulm

Nach Razzia wegen MPU-Betrugs im Landratsamt: Hat eine Vertrauensperson der Polizei gelogen?

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    Nach einer Razzia bei der Polizei und im Neu-Ulmer Landratsamt im Juni vergangenen Jahres erhebt der Anwalt des beschuldigten Polizisten Vorwürfe. Das Verfahren wegen Drogenhandels gegen seinen Mandanten wurde eingestellt.
    Nach einer Razzia bei der Polizei und im Neu-Ulmer Landratsamt im Juni vergangenen Jahres erhebt der Anwalt des beschuldigten Polizisten Vorwürfe. Das Verfahren wegen Drogenhandels gegen seinen Mandanten wurde eingestellt. Foto: Kaya/Charisius/Murat, dpa (Symbolbild)

    Es kommt nicht oft vor, eigentlich fast nie, dass sich Beschuldigte oder deren Anwälte an die Presse wenden. Doch dieser Fall ist von Beginn an anders als andere: Ein Polizist, der wegen eines Kokain-Skandals bei der Polizei im Allgäu vor Jahren schon einmal Schlagzeilen machte, stand jüngst im Verdacht, mit Drogen zu handeln. Und er soll dabei geholfen haben, dass Menschen nach Alkohol- und Drogenfahrten ihren Führerschein gegen Geld schneller wiederbekommen. Es folgte eine Razzia bei der Polizei und im Neu-Ulmer Landratsamt. Und jetzt kommt die nächste Wendung in dem Fall, der Stoff für einen Thriller liefern dürfte. Der Rechtsanwalt des Polizisten erhebt schwere Vorwürfe: Hat eine Vertrauensperson der Polizei gelogen? War es womöglich eine gezielte Intrige gegen den beschuldigten Polizisten?

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