Bei einer Kontrolle von Reisebussen auf der B10 bei Ulm hat die Polizei mehrere Verstöße festgestellt. Eine entsprechende Mitteilung veröffentlichte das Polizeipräsidium Ulm. Demnach wurden bei der mehrstündigen Kontrolle auf der Höhe des Ulmer Stadtteils Lehr insgesamt mehrere Kraftomnibusse inspiziert, fünf davon genauer. Die Bilanz des Einsatzes weist zahlreiche Verstöße auf, die festgestellt wurden: darunter zwei gegen die Lenk- und Ruhezeiten, sowie zehn Fälle von technischen Mängeln oder fehlenden Sicherheitseinrichtungen. Zwei der Busse durften zudem nur noch bis zur nächsten Werkstatt fahren – bei ihnen entdeckten die Beamten, dass die Fahrzeugaufbauten bzw. die Rahmen durchgerostet waren.
Polizei kontrolliert Busse auf der B10 bei Ulm: Fahrer werden zur Kasse gebeten
Zwei der Fahrer mussten 1000 Euro sogenannte Sicherheitsleistungen zahlen. Wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums unserer Redaktion auf Nachfrage sagte, würden diese bei Menschen ohne Wohnsitz in Deutschland erhoben werden, um die Verfahrenskosten sicherzustellen. Auf welcher Route die Busse unterwegs waren, und ob die Busse, die nicht mehr weiterfahren durften, mit Reisenden besetzt waren, konnte die Polizei am Montag nicht mitteilen.
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