Der Restaurantführer 2025 für die Region Ulm/Neu-Ulm ist da. Das Team des Ulmer KSM-Verlags hat wieder kräftig getestet – 32 Restaurants sogar erstmals. Neu dabei sind unter anderem zwei Lokale aus Pfuhl. Und auch ein Neu-Ulmer Imbissrestaurant hat es in das Buch geschafft.
„Andrea Schweizer und ihr Team schaffen es, aus verhältnismäßig wenig sehr viel zu machen“, heißt es über die Gaststätte der Tennisabteilung des TSV Pfuhl. Gelobt werden etwa die Cevapcici und ein „perfektes Cordon bleu“. Lob gibt es auch für Bruni‘s Seestuben in Pfuhl – zum Beispiel für die hausgemachten Kässpätzle.
Begeistert sind die Tester ebenso vom Imbissrestaurant KR-eat in Neu-Ulm. Zumal es viele Döner-Imbisse gebe, „einen griechischen oder vielmehr kretischen Imbiss aber recht selten“. Weniger gut schneidet das Restaurant Grüezi in Illerrieden ab. Schweizer Gasfreundschaft und Kulinarik werde versprochen, doch liege der Fokus eher „auf Pinsa und Currywurst“.
Überzeugen konnte das ebenfalls erstmals getestete Vier Jahreszeiten in Illertissen und erhielt eine richtig gute Bewertung. „Andreas Imhof ist ein Könner am Herd, der optisch wie aromatisch tolle Kombinationen auf den Teller zaubert“, so das Fazit. „Ein kleines Schmuckstück“, sei das Mariele im Rathaus-Stüberl in Illertissen-Au. Hier gebe es leckere schwäbische, aber auch internationale Gerichte. Und auch das Gasthaus zur blauen Traube in Buch sei „eine tolle Ausflugsgaststätte“, vor allem der Biergarten sei ein „Augenschmaus“. Ein wilder Mix an Gerichten werde hier angeboten – von schwäbischer bis zu kroatischer Küche.
Die Top Drei ist die gleiche wie im Vorjahr: Das Gasthaus zum Bad in Langenau schafft es auf den dritten, das Seestern im Hotel Lago am See in Ulm auf den zweiten Platz. Spitzenreiter ist das 1950 – Bio-Fine-Dining Restaurant in Ehestetten. Stephans Stuben by Marco Langer aus Neu-Ulm klettert nach oben auf den sechsten Platz in den Top Ten. Der Restaurantführer hat den Anspruch, die wichtigsten kulinarischen Adressen im Umkreis von 50 Kilometern rund um Ulm/Neu-Ulm abzudecken.
Zwar der Kategorie „Gehoben“ angehörig, doch letztlich nur viel Hokuspokus – so lautet das Urteil über das Restaurant Magicuisine im Florian-Zimmer-Theater in Neu-Ulm. „Auch wenn der Service sehr freundlich, bemüht sowie umsorgend ist und das Ambiente hochwertig möbliert, täuscht das nicht über die uninspirierte Küche, die auch auf hohe Preise setzt“, heißt es im Fazit. Und auch Ulms ältestes Gasthaus, die Krone im Fischerviertel, bekommt ihr Fett weg: Das Interieur versprühe zwar noch Ulmer Charme, die Küche sei allerdings lediglich „teils in Ordnung, teils enttäuschend“, schreiben die Tester über das Lokal mit über 700-jähriger Tradition.
Gleich drei Lokale aus Neu-Ulm samt Landkreis haben es in die Top Ten der Landgasthöfe geschafft: Im Gasthof Adler in Ludwigsfeld erlebe man „eine kulinarische Bühne für delikate Auftritte“, der Landgasthof Zahn in Unterelchingen sei modern und beseelt von einem durchweg jungen Team, und das Hotel Restaurant Hirsch in Finningen sei ohnehin „nicht wegzudenken aus der Region“. Auch der Landgasthof Adler aus Fellheim hat es in die Top Ten der Landgasthöfe geschafft. Hier treffe Mittelmeerküche auf deftige Allgäuer Kost, heißt es. Die Zutaten sind bio und sogar ein veganes Gericht gebe es hier. Spitzenreiter unter den Landgasthöfen ist der Landgasthof Adler in Rammingen.
Im Anno 1460 in Weißenhorn, das ohnehin „viel Freude“ mache, wird ebenfalls die Auswahl an vegetarischen Speisen hervorgehoben. Vor allem mit fleischhaltigen, klassischen Gerichten überzeugte dagegen Carina‘s Genussgarten in Roggenburg-Schießen. Kein Wunder: Schließlich werde hier auch dem Metzgerhandwerk nachgegangen. Das beste Sushi in der Region gebe es übrigens bei Kon-Ya Sushi in Neu-Ulm. Wer lieber auf Tapas steht, dem wird das Adega in der Ulmer Frauenstraße empfohlen.
In einem Sonderteil werden italienische Küchen unter die Lupe genommen. Am meisten überzeugt hat in der Kategorie „Pizza und Pasta“ das Neu-Ulmer Il Gusto am Petrusplatz, dahinter belegt das Ulmer Del Tufo Platz zwei, wo es Pizza nach neapoletanischer Art gibt. Den dritten Platz belegt wiederum ein Neu-Ulmer Lokal: das Buonissimo in der Wegenerstraße beim Wiley-Gelände.
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