Auf der B28 zwischen dem Autobahndreieck Neu-Ulm und der Anschlussstelle Senden haben sich am Sonntagnachmittag gleich drei Aquaplaning-Unfälle innerhalb kürzester Zeit ereignet. Mehrere Fahrzeuge waren aufgrund wiederholter Starkregenfälle ins Schleudern geraten.
Zunächst kam eine 25-jährige Autofahrerin gegen 15 Uhr nach rechts von der Straße ab. Ihr Fahrzeug blieb in der Böschung stehen. Die Frau blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf 3000 Euro geschätzt.
Am späteren Nachmittag kollidierte ein 47-jähriger Autofahrer auf demselben Streckenabschnitt frontal mit der rechtsseitigen Schutzplanke. Seine Geschwindigkeit hatte er laut Polizei nicht an die Straßenverhältnisse angepasst. Der Schaden beläuft sich hier auf knapp 12.000 Euro.
Etwa eine Stunde später prallte ein 36-jähriger Autofahrer zunächst mit der Fahrzeugfront und anschließend mit dem Heck gegen die rechtsseitige Leitplanke. Auch hier blieb der Fahrer unverletzt, jedoch entstand ein Sachschaden von rund 38.000 Euro.
Die drei Unfallfahrer erwarten nun je ein Bußgeld im unteren dreistelligen Bereich, sowie Punkte im Verkehrszentralregister. Die Polizei weist darauf hin, bei Regen die Geschwindigkeit zu reduzieren und auf Reifen mit ausreichender Profiltiefe zu achten. (AZ)
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