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3. Liga: SSV Ulm 1846 Fußball muss zum VfL Osnabrück

Fußball

„Wollen kein Kanonenfutter sein“: SSV Ulm 1846 Fußball spielt beim Meister in Osnabrück

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    Der VfL Osnabrück steht bereits als Meister und Aufsteiger der 3. Liga fest. Keine einfache Aufgabe für den SSV Ulm 1846 Fußball.
    Der VfL Osnabrück steht bereits als Meister und Aufsteiger der 3. Liga fest. Keine einfache Aufgabe für den SSV Ulm 1846 Fußball. Foto: Marc Schüler/dpa

    Am Samstag werden in Osnabrück zwei Fußballwelten aufeinanderprallen. Hier der gastgebende VfL, frisch gebackener Meister und Aufsteiger. Eine Mannschaft im Siegesrausch, völlig euphorisch. Dort der SSV Ulm 1846 Fußball, der bereits als Absteiger in die Regionalliga feststeht. Ein Verein im Tal der Tränen, rundum enttäuscht. „Es ist eine schwierige Situation für uns. Das wird ein Sportfest. Aber ich will nicht, dass wir dabei Kanonenfutter sind“, sagt SSV-Trainer Pavel Dotchev. Anpfiff des letzten Auswärtsspiels der Spatzen in dieser Saison ist um 14 Uhr.

    Das Personal: Leon Dajaku fällt weiterhin verletzt aus, auch Jonathan Meier fehlt den Ulmern wegen einer Knieverletzung. Eine Alternative auf seiner Position wäre Luis Görlich. Obendrein ist der Einsatz von Max Brandt äußerst fraglich. „Er trainiert momentan reduziert. Ich habe aber schon die Hoffnung, dass er mitfahren kann“, sagt der Trainer. Die beiden Verteidiger Luca Bazzoli und Niko Vukancic kehren hingegen auf jeden Fall wieder in den Kader zurück, sie haben ihre Sperren am vergangenen Wochenende abgesessen. Verstärkung gibt es erneut aus der Ulmer U19 mit Max Vater, Mateo Mrden und Evan Brown. Eventuell wird auch Benedikt Ehe dabei sein.

    SSV-Trainer Pavel Dotchev: „Wir haben schon alles verloren“

    Die Ausgangslage: „Wir brauchen uns keinen Druck mehr machen. Wir haben schon alles verloren“, meint Trainer Pavel Dotchev. Und damit ist eigentlich alles gesagt. Der Abstieg in die Viertklassigkeit steht seit vergangenem Wochenende fest. Die Spatzen wollen sich trotzdem noch einmal so teuer wie möglich verkaufen. Für die meisten Spieler im Kader geht es schließlich auch um die persönliche Zukunft. Bis auf Lucas Röser ist keiner der Akteure mit einem gültigen Vertrag für die Regionalliga ausgestattet. Dotchev sagt daher: „Die Spieler sollen in erster Linie für sich spielen und sich für andere Vereine empfehlen. Ich erwarte schon eine engagierte Leistung der Mannschaft.“ Er selbst verspricht, „hier bis zur letzten Sekunde professionell zu arbeiten“.

    VfL Osnabrück ist der Rekordmeister der 3. Liga

    Der Gegner: Der VfL Osnabrück ist in dieser Saison nach den Spielzeiten 2009/2010 und 2018/2019 zum dritten Mal Meister der 3. Liga geworden und damit alleiniger Rekordmeister dieser Klasse. Insgesamt bedeutet der Erfolg bereits den achten Aufstieg der Vereins in die 2. Bundesliga. „Das ist eine absolute Spitzenmannschaft“, sagt Dotchev. Die Gastgeber haben als Tabellenführer bereits zehn Punkte Vorsprung auf Energie Cottbus und in bislang 36 Spielen erst 30 Gegentore kassiert.

    Die Fans: Zum letzten Auswärtsspiel der Saison werden die Spatzen von rund 350 Fans begleitet.

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