Obwohl Dane Watts im Abschlusstraining umgeknickt war und nicht spielen konnte, gewannen die Ulmer in Gießen mit 76:70.
Entscheidung fiel im dritten Viertel
Die Entscheidung in einem über weite Strecken zerfahrenen Spiel fiel im dritten Viertel, das die Ulmer mit 23:13 für sich entschieden und sich damit vom Halbzeitstand von 34:34 auf 57:47 absetzten. Mit zwei Serien vom 36:39 zum 46:40 (10:1) und vom 46:44 zum 55:44 (9:0) zog Ulm den Hessen den Zahn.
Im letzten Viertel spielten die Ulmer dann ihren Vorsprung locker nach Haus und zogen zwischenzeitlich auf 17 Punkte weg. Gießen kam erst in den letzten Minuten wieder ein wenig heran, ohne dass Ulm noch ernsthaft um den Sieg bangen musste.
Schwache Dreierquote
Ganz schwach war allerdings bei den Ulmern wie schon in den vorherigen Spielen auch in Gießen die Dreierquote. Bei 19 Versuchen aus der Distanz gab es nur vier Treffer. Auch beim Rebound hatten die Ulmer ohne Dane Watts klar das Nachsehen. Bester Werfer bei Ulm war mit 19 Punkten John Bryant, Tommy Mason-Griffin kam auf 13 Zähler.