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Die Auer geben noch nicht auf

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Die Auer geben noch nicht auf

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    Die Einsamkeit eines Auer Trainers: In Dorfmerkingen saß nur Silvio Mikic (rechts) auf der Bank und ein Zuschauer leistete ihm Gesellschaft. Foto: rm
    Die Einsamkeit eines Auer Trainers: In Dorfmerkingen saß nur Silvio Mikic (rechts) auf der Bank und ein Zuschauer leistete ihm Gesellschaft. Foto: rm Foto: rm

    Tags zuvor hatten sich die Auer beim Spitzenreiter Dorfmerkingen teuer verkauft und nur relativ knapp mit 1:3 verloren. Personell allerdings war es ganz eng. Die Illertaler waren mit zwölf Mann angereist, auf der Bank saß nur noch Spielertrainer Silvio Mikic, der sich selber kurz vor dem Ende einwechselte.

    Abzuwarten bleibt deswegen, ob die Auer tatsächlich bis zum Ende der Saison durchhalten. Kniesche hält es durchaus für möglich, dass wegen Spielermangel die eine oder andere Partie ausfällt und nach drei Absagen würden die Auer vom Verband aus dem Spielbetrieb genommen. Gestern stand im Illertal wieder einmal ein Gespräch mit den Spielern auf dem Programm. Bei dieser Gelegenheit sollte versucht werden, ein paar der derzeit wegen nicht bezahlter Aufwandsentschädigungen streikenden Kicker umzustimmen.

    Vorstellbar ist deswegen auch dieses Szenario: Die Auer spielen weiter bis zur Winterpause und melden dann die Mannschaft ab oder werden vom Verband aus der Wertung genommen. Damit wären die Kicker im neuen Jahr sofort für andere Vereine spielberechtigt. Bei einem sofortigen Rückzug dagegen wären sie knapp drei Monate zur Untätigkeit verurteilt. "Das kann so kommen, aber geplant ist es nicht", sagt dazu Vereinschef Kniesche.

    Offen ist bisher noch, wer die Mannschaft in den kommenden Monaten als Trainer betreuen wird. Silvio Mikic hatte im Gespräch mit unserer Zeitung schon am Samstag betont, dass er lediglich als Interimslösung zur Verfügung steht.

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