Wer optisch nicht erkannt hat, wie der taktische Plan des Regionalliga-Vorletzten Schott Mainz gegen den SSV Ulm 1846 Fußball lautete am Dienstagabend, der bekam es von dessen Trainer Sascha Meeth akustisch präsentiert: „Spielen lassen“, rief er von der Seitenlinie des Ulmer Kunstrasenplatzes seinen Fußballern entgegen. Der Plan war, tief zu stehen und auf Konter zu lauern. Ein beliebtes Mittel individuell vermeintlich schwächerer Teams, wenn sie auf einen starken Gegner wie den SSV treffen. Beispiele dafür, dass das funktionieren kann, gibt es unzählige. Und das Spiel am Dienstag ist eines davon. 1:1 (0:1) endete es, für Mainz war es ein gefühlter Sieg, für die dominanten Spatzen war es eine Enttäuschung.
Regionalliga Südwest