Diese Bilanz ist überaus eindrucksvoll: Anton Gavel erlebt gerade sein viertes Jahr als Cheftrainer in der Basketball-Bundesliga, in dieser kurzen Zeit hat er bereits zwei Titel gewonnen – wohlgemerkt mit Mannschaften, die nicht Bayern München heißen. Da war die deutsche Sensations-Meisterschaft mit Ratiopharm Ulm 2023 und dann war da der Pokalsieg mit Bamberg im Februar dieses Jahres. Die Mannschaft mit dem angeblichen kleinsten Spieleretat der Liga setzte sich jeweils überraschend im Halbfinale gegen die Bayern und im Endspiel gegen Alba Berlin durch. In der Bundesliga-Tabelle liegt Bamberg aktuell zudem auf Platz drei. Kein Wunder, dass Gavel als heißeste Nummer auf dem deutschen Trainermarkt gilt und auch mit Bayern München in Verbindung gebracht wird, nachdem der 76-jährige Grandseigneur Svetislav Pesic sich nach der Saison in den Ruhestand verabschieden will. „Ich würde mit ihm sprechen“, lautet die Empfehlung von Gavels Ulmer Kollegen Ty Harrelson an die Bayern: „Aber natürlich geht mich das nichts an.“ Was Harrelson zwangsläufig viel mehr umtreibt, das ist das Heimspiel von Ratiopharm Ulm am Samstag (18.30 Uhr) gegen Bamberg.
Basketball
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren