Wer eine negative Sicht der Dinge bevorzugt, der wird darauf verweisen, dass sich Ratiopharm Ulm gegen die schwächeren Mannschaften der Basketball-Bundesliga immer wieder schwertut und diese Spiele bisweilen auch verliert. Zum Beispiel gegen Heidelberg, Hamburg und den MBC. Der 93:90-Sieg gegen Jena am vergangenen Samstag war auch alles andere als eine Heldentat. Wer es gut meint mit den Ulmern, der wird mit den Leistungen gegen die anderen Anwärter auf die Play-offs argumentieren. Auf diese Ergebnisse kommt es schließlich vor allem an. Gegen Trier, Ludwigsburg und sogar gegen die Bayern hat Ulm nach Niederlagen in den Hinspielen sogar die direkten Vergleiche geholt. Gegen Bamberg dürfte der nach dem 106:83-Auswärtssieg kurz nach Weihnachten nur noch Formsache sein. Gegen Bonn kann es Ulm zu ungewohnter Zeit am Montagabend (20 Uhr) in der Ratiopharm-Arena ebenfalls regeln. Im Hinspiel Anfang November setzte es im Telekom-Dome eine knappe 79:81-Niederlage. Trainer Ty Harrelson erwähnte im Vorfeld des Rückspiels extra die vielen Ulmer Direktvergleiche gegen andere Spitzenmannschaften. Es ist also klar, was er und seine Mannschaft am Montag vorhaben.
Basketball
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