Die Frage klingt auf den ersten Blick vermessen, aber sie drängt sich irgendwie auf. Alba Berlin hat sich schließlich aus freien Stücken dazu entschieden, ab der kommenden Saison nicht mehr in der Euroleague zu spielen. Die Hackordnung im deutschen Basketball verändert sich damit noch ein bisschen mehr. Über Jahre war Berlin mindestens die Nummer zwei hinter Bayern München, jetzt erhebt Ratiopharm Ulm Anspruch auf diese Rolle. Die Ulmer wurden schließlich in dieser Saison Zweiter der Hauptrunde und sie schicken sich an, in der Viertelfinalserie den Siebten Alba aus den Play-offs zu kegeln. Wenn ihnen das gelingt, dann ist die Wachablösung vollzogen und es stellt sich eben diese vermessene Frage: Sollte künftig Ulm anstelle von Berlin der kontinentalen Königsklasse spielen und würde Ulm sich die Euroleague zutrauen? Sportdirektor Thorsten Leibenath hat dazu eine klare Meinung.
Basketball
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