Startseite
Icon Pfeil nach unten
Neu-Ulm
Icon Pfeil nach unten
Lokalsport
Icon Pfeil nach unten
Illertissen
Icon Pfeil nach unten

Die Saison des SSV Ulm 1846 Fußball in Zahlen

Fußball

Dauerbrenner, Torjäger und Trainerwechsel: Die Saison des SSV Ulm 1846 Fußball in Zahlen

  • |
  • |
  • |
  • |
    Dennis Dressel war in der abgelaufenen Saison der Dauerbrenner beim SSV Ulm 1846 Fußball.
    Dennis Dressel war in der abgelaufenen Saison der Dauerbrenner beim SSV Ulm 1846 Fußball. Foto: Imago/Nordphoto/Hafner

    Es war eine Saison, die man beim SSV Ulm 1846 Fußball wohl am liebsten gleich wieder aus der Vereinsgeschichte streichen würde. Sportlich stand am Ende der Absturz von der 3. Liga in die Regionalliga, der zweite Abstieg in Folge. Auch hinter den Kulissen war es in den vergangenen Monaten unruhig. Mit Zahlen, Daten und Fakten lassen wir die abgelaufene Spielzeit Revue passieren, die als Tabellenvorletzter auf Rang 19 abgeschlossen wurde.

    Die Offensive: 49 Tore haben die Spatzen in 38 Spielen geschossen, das sind durchschnittlich rund 1,3 pro Partie. Im ligaweiten Vergleich ist das der zweitschlechteste Wert hinter Schlusslicht Schweinfurt (38 Treffer). Die meisten Tore erzielte in der abgelaufenen Saison übrigens nicht Meister Osnabrück (66), sondern der SC Verl (6./82). Beste Torschützen beim SSV Ulm 1846 Fußball waren Elias Löder (13), Dennis Chessa (10) sowie Lucas Röser und Andre Becker (je 6). An Torschützenkönig Lars Gindorf von Alemannia Aachen mit seinen 28 Saisontreffern kamen sie aber bei Weitem nicht heran.

    Die Defensive: Auch hinten war in den vergangenen Monaten noch viel Luft nach oben. 78 Gegentreffer kassierten die Spatzen in 38 Spielen (2,05 im Schnitt pro Spiel). Nur die Abwehrreihen des FC Schweinfurt 05 (87) und des TSV Havselse (89) waren in dieser Kategorie noch schlechter. Die beste Defensive der Saison stellte Spitzenreiter Osnabrück. VfL-Torwart Lukas Jonsson spielte ganze 19 Mal zu null. Zum Vergleich: Die beiden Ulmer Schlussmänner Christian Ortag (3) und Max Schmitt (2) kommen zusammen gerade einmal auf fünf Partien ohne Gegentreffer.

    Robert Lechleiter ist der Trainer mit dem besten Punkteschnitt

    Die Trainer: In dieser Kategorie war es bei den Ulmern in der Saison 2025/2026 besonders spannend. Gleich drei verschiedene Trainer saßen von August 2025 bis Mai 2026 in verantwortlicher Position auf der Bank der Spatzen. Zu Saisonbeginn hatte noch Robert Lechleiter das Sagen. Nach dem sechsten Spieltag war für den 45-Jährigen nach zwei Siegen und vier Niederlagen Mitte September vorzeitig Schluss. Sein Punkteschnitt bis dato lag bei 1,00 pro Partie. Es folgte Moritz Glasbrenner, zunächst als Interims-, später als Cheftrainer. Aber auch er wurde nach acht Drittliga-Spielen wieder freigestellt. Seine Bilanz: zwei Siege, ein Unentschieden und fünf Niederlagen. Macht einen Schnitt von 0.88 Punkten pro Spiel. Mitte November übernahm dann Pavel Dotchev, Rekordtrainer der 3. Liga. Aber auch ihm gelang es nicht mehr, das Ruder noch herumzureißen. Fünf Siege, fünf Unentschieden und 14 Niederlagen stehen unter seiner Regie in der Statistik. Dotchevs Punkteschnitt liegt damit bei 0,83.

    Dennis Dressel war in der Saison 2025/2026 der Ulmer Dauerbrenner

    Der Kader: Kapitän Dennis Dressel war der Dauerbrenner in der abgelaufenen Saison. Er bringt es auf insgesamt 3100 Minuten in den Pflichtspielen der 3. Liga. In 37 von 38 Spielen stand er im Kader. Dahinter folgen Max Brandt (2979 Minuten) und Niklas Kölle (2686 Minuten). Elias Löder musste sich größtenteils mit der Joker-Rolle zufriedengeben. 18 Mal wurde der Torjäger eingewechselt, so oft wie kein anderer im Team. „Auswechselkönig“ ist Leon Dajaku, er musste bei 26 von 30 Einsätzen vorzeitig vom Feld. Noch eine Zahl: Die meisten gelben Karten kassierte Max Brandt (12). Auch Marcel Seegert war mit elf gelben Karten im Laufe der Saison gleich zwei Mal für je ein Spiel gesperrt.

    Die längste Serie: Eine Negativserie, sinnbildlich für die gesamte Saison. Als der SSV mitten im Abstiegskampf steckte und eigentlich jeden Zähler dringend benötigt hätte, blieb die Mannschaft im Frühjahr 2026 acht Spiele ohne Sieg - vom 6. Februar bis zum 5. April. Erst am Ostersonntag durfte beim 1:0 gegen den SC Verl im Donaustadion wieder gejubelt werden.

    Der FC Hansa Rostock ist der Zuschauerkrösus der 3. Liga

    Die Fans: Sie hielten den gebeutelten Spatzen auch in dieser Krisen-Spielzeit weitgehend die Treue. Zu den 19 Heimspielen kamen insgesamt 191.354 Zuschauerinnen und Zuschauer. Das Donaustadion war zwar kein einziges Mal ausverkauft, aber mit einem Schnitt von 10.071 Besucherinnen und Besuchern wenigstens zu 57 Prozent ausgelastet. Zuschauerkrösus der 3. Liga war in der Saison 2025/2026 der FC Hansa Rostock mit insgesamt 474.775 Fans, im Schnitt fast 25.000 pro Heimspiel.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren