Devils gewinnen Jubiläumsspiel in der Eishockey-Bayernliga Am Wochenende wurde das 50-jährige Bestehen der Eislaufanlage gefeiert, Eishockey-Bayernligist VfE Ulm/Neu-Ulm lieferte zum Abschluss das passende Ergebnis und gewann das erste Spiel der Rückrunde gegen den TEV Miesbach mit 6:5 (2:2/1:2/2:1) nach Penaltyschießen. Den Devils fehlten dabei etliche Spieler. Niklas Munz, Simon Klingler, Yannick Kischer und David Heckenberger mussten krankheitsbedingt passen, Ludwig Danzer und Dominik Synek sind noch verletzt.
Die Miesbacher traten als favorisierter Tabellenzweiter an, kamen mit der besten Abwehr der Liga. Zu Beginn neutralisierten sich die Teams nahezu – bis zur elften Minute. Da schloss Maximilian Rieger einen Konter zum 1:0 ab. Lediglich 23 Sekunden später erhöhte Tobias Nöß auf 2:0. In Unterzahl kassierten die Gastgeber zunächst das 2:1 (16.), vor der ersten Pause sogar noch das 2:2 (18.). Im mittleren Abschnitt mussten die Ulmer zunächst eine gute Minute lang eine brenzlige Situation in doppelter Unterzahl überstehen. Nach einem üblen Ellenbogencheck gegen Maximilian Rieger, der mit blutender Nase vom Eis musste, erhielten die Gäste dann eine Spieldauerstrafe (31.), die Devils nutzen die Überzahl bereits nach 15 Sekunden zum 3:2 durch Jakub Bernad. Allerdings drehten die Miesbacher kurioserweise in Unterzahl mit zwei Toren das Spiel binnen 34 Sekunden, weil die Devils im eigenen Drittel viel zu passiv agierten und Fehler machten.
Martin Podesva verwandelt den entscheidenden Penalty
Im letzten Durchgang glichen die Ulmer durch eine Direktabnahme von Bernad aus (46.), Bobby Slavicek brachte den VfE fünf Minuten später in Führung (5:4). Allerdings währte die Freude nur zehn Sekunden, mit dem Treffer zum 5:5 erzwangen die Gäste die Verlängerung. In der waren die Ulmer wesentlich näher am Siegtreffer, scheiterten aber immer wieder am gegnerischen Schlussmann. Die Entscheidung musste daher im Penaltyschießen fallen. Güßbacher hielt stark, Martin Podesva verwandelte. Trainer Michael Bielefeld war mit den zwei Punkten zufrieden, da die Personaldecke aktuell sehr angespannt ist.
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