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Fußball: Beim TSV Kettershausen kann man trotzdem stolz sein

Fußball

Beim TSV Kettershausen kann man trotzdem stolz sein

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    Hier waren die Mienen von Trainer Selim Cicek-Bader (rechts) und seinen Spielern noch ernst. Mit etwas Abstand mischte sich dann aber auch ein bisschen Stolz in die Enttäuschung.
    Hier waren die Mienen von Trainer Selim Cicek-Bader (rechts) und seinen Spielern noch ernst. Mit etwas Abstand mischte sich dann aber auch ein bisschen Stolz in die Enttäuschung. Foto: Roland Furthmair

    Für den TSV Kettershausen/Bebenhausen nahm der Kampf um die Teilnahme an der Abstiegsrelegation in der Fußball-Bezirksliga kein glückliches Ende. Die Unterallgäuer gewannen am Samstag zwar ihr Heimspiel gegen den FC Burlafingen mit 3:1, sie folgen aber trotzdem den Burlafingern auf dem Weg in die Kreisliga A. Der TSV Blaustein gewann nämlich zeitgleich sein Derby gegen den FV Asch/Sonderbuch mit 3.0 und wahrte damit wegen der deutlich besseren Tordifferenz die Chance, sich in der Zusatzschicht noch den Klassenerhalt zu sichern. Für den Kettershauser Trainer Selim Cicek-Bader brach trotzdem keine Welt zusammen: „Wir haben mit unserem kleinen Kader 29 Punkte geholt und waren bis zuletzt im Rennen um die Relegation. Das ist sensationell.“ Tatsächlich war der TSV in Expertenkreisen als Absteiger Nummer eins gehandelt worden. Cicek-Bader wollte daher auch nicht überlegen, wo seine Mannschaft den einen, zur Relegationsteilnahme rechnerisch fehlenden Punkt hat liegen lassen: „Ich würde eher darüber nachdenken, wo wir die Punkte geholt haben, die keiner auf der Rechnung hatte.“

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