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Fußball: Der FV Gerlenhofen vergibt die nächste Chance

Fußball

Der FV Gerlenhofen vergibt die nächste Chance

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    Der Gerlenhofer Trainer Siegfried Erben war zwar enttäuscht. Vorwürfe wollte er seiner Mannschaft aber nicht machen.
    Der Gerlenhofer Trainer Siegfried Erben war zwar enttäuscht. Vorwürfe wollte er seiner Mannschaft aber nicht machen. Foto: Roland Furthmair

    Der FV Gerlenhofen hat in der Kreisliga A 3 eine weitere Chance verpasst, nach Punkten zu Tabellenführer FV Weißenhorn aufzuschließen. Am Sonntag setzte es eine bittere 0:1-Heimniederlage gegen den FV Bellenberg. Das Tor des Tages fiel auch noch durch einen vermeidbaren Foulelfmeter in der 89. Minute, den Noah Ott sicher verwandelte. FVG-Trainer Siegfried Erben war hinterher zwar enttäuscht, er wollte seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen: „Vor dem Spiel habe ich mal nachgerechnet und bin auf zehn Ausfälle bei uns gekommen. Hinten sind wir trotzdem ganz ordentlich gestanden“. Vorne allerdings rieb sich nur die einzige verbliebene Offensivkraft Moritz Schröter auf.

    Trotzdem hatten die Hausherren den besseren Start. In der 6. Minute kam Daniel Babutzka nach einem Freistoß zum Abschluss, den er aber zu zentral ansetzte. Sein Mannschaftskollege Patrick Reichl verfehlte mit einer Direktabnahme den Torwinkel auch nur knapp (22.). Die nächste Gerlenhofener Möglichkeit entsprang einem kapitalen Fehlpass von Hannes Schwenk, der unbedrängt das Leder Schröter auf dem Silbertablett servierte, der das Geschenk jedoch verschmähte (30.).

    Nach dem Seitenwechsel wogte die Partie über weite Stecken hin und her. Insgesamt fehlte bei beiden Teams die Struktur im Spiel und so blieben viele Aktionen Zufallsprodukte. So wurde die Entscheidung auf die Schlussminute vertagt, in der der eingewechselte Gerlenhofener Rashad Saidu im Strafraum zu ungestüm gegen Hilgartner zu Werke ging. Dem Unparteiischen Milan Born blieb nichts anderes übrig, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Noah Ott verwandelte sicher. Der Bellenberger Trainer Stefan Reinert meinte anschließend: „Ich habe meine Mannschaft besser gesehen und wäre richtig sauer gewesen, wenn wir nicht gewonnen hätten.“

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