Durch einen 2:1-Sieg im Derby gegen den SV Beuren hat sich der FV Weißenhorn am Samstag vor zahlreichen Zuschauern und Zuschauerinnen, unter ihnen auch die neue Bürgermeisterin Kerstin Lutz, vorzeitig die Meisterschaft in der Kreisliga A 3 und den Aufstieg in die Bezirksliga gesichert. Dass der Erfolg diesmal mühsam erarbeitet werden musste, das interessierte hinterher in der Fuggerstadt niemanden mehr. Enttäuscht waren lediglich die Be-rener, die jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg brauchen. Ihr Spielertrainer Patrick Sauter sagte: „Wir haben alles reingehauen und hätten gerne einen Zähler mitgenommen.“
Gegen den neuen Meister gab es schon nach fünf Minuten den ersten Rückschlag. Früh schlug nämlich das kongeniale Weißenhorner Sturmduo wieder zu: Fahrudin Dzehverovic passte auf Ilir Tupella und schon stand es 1:0. In der 26. Minute verfiel aber beinahe ganz Weißenhorn in eine Schockstarre, als Johannes Maurer der 1:1-Ausgleich gelang (26.). In der 42. Minute bot sich Moritz Schweinstetter die Riesenchance zur erneuten Weißenhorner Führung. Nachdem er Torhüter Julian Berger bereits umkurvt hatte, verstolperte er aber den Ball.
Nach dem Seitenwechsel drängten die Gastgeber permanent auf die Entscheidung, die Beurener waren fast nur noch mit Abwehrarbeit beschäftigt. Nach einer guten Stunde verwertete Gjentijan Haxhijaj eine Vorlage von Dzehverovic zum 2:1 (63.) und die Welt der Weißenhorner war wieder in Ordnung. Die gaben diesen Vorsprung bis zum Ende auch nicht mehr her, nach dem Schlusspfiff brachen dann im Rothtal-Stadion alle Dämme und der Jubel kannte keine Grenzen.
Die Weißenhorner Trainer Robert Rausch und Patrick Negele sagten unisono: „Es ist vollbracht, auch wenn es heute nicht das beste Spiel von uns war.“
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