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Fußball: Der Trainer von Türkspor Neu-Ulm schwimmt auf einer Euphoriewelle

Fußball

Der Trainer von Türkspor Neu-Ulm schwimmt auf einer Euphoriewelle

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    Es läuft bei Florian Peruzzi
    Es läuft bei Florian Peruzzi Foto: Horst Hörger

    Die erste Entscheidung ist in der Staffel 4 der württembergischen Fußball-Landesliga gefallen, am Wochenende könnten weitere hinzukommen. Sicher ist bereits, dass Aufsteiger FV Bad Schussenried zurück in die Bezirksliga muss. Die Schussenrieder verloren unter der Woche zu Hause gegen Heimenkirch mit 1:3. Nur noch rechnerische Chancen auf den Ligaverbleib haben mit dem SV Kressbronn ein weiterer Aufsteiger sowie der traditionsreiche FV Biberach. Wie geschmiert läuft es dafür bei den beiden Neu-Ulmer Vereinen.

    Der TSV Neu-Ulm hat zwar nichts mit dem Aufstiegsrennen zu tun, er kann dafür fast sicher mit einer weiteren Landesligasaison planen. Trainer Stephan Baierl sagt zur aktuellen Situation: „Der Trend in der Rückrunde spricht für uns, wir stehen ganz gut da.“ Am Samstag (15.30 Uhr) bekommen es Baierl und seine Blau-Weißen im Dietrich-Lang-Sportpark mit dem SV Mietingen zu tun. Baierl erinnert sich gut an das hitzige Hinspiel: „Wir haben gegen die etwas gut zu machen, es war dort ziemlich schwierig.“ Bei der 2:4-Niederlage im Herbst waren gleich drei seiner Spieler vom Feld geflogen.

    „Es ist schon eine blöde Konstellation“, sagt Florian Peruzzi zur Ausgangslage der anderen Neu-Ulmer Mannschaft. Sollte er mit Türkspor am Samstag (15.30 Uhr) beim SV Reinstetten gewinnen und die SSG Ulm im Stadtderby gegen Srbija Ulm am Sonntag (15 Uhr) am Wiblinger Tannenplatz Punkte liegen lassen, wäre Türkspor aufgrund der viel besseren Tordifferenz Meister. Peruzzi würde aber sowieso lieber erst eine Woche später nach dem Spiel gegen Laupheim zuhause mit den eigenen Fans feiern. Die Party ist dem 37-jährigen Trainer und seiner Mannschaft sicher. Zu groß ist der aktuelle Zehnpunkte-Abstand auf die SSG Ulm, zu stabil sind die Leistungen der eigenen Mannschaft. Der Türkspor-Trainer schwimmt auch insgesamt auf einer Welle der Euphorie. Der Vertrag mit den Neu-Ulmern ist mittlerweile verlängert und im September wird im Hause Peruzzi zum zweiten Mal Nachwuchs erwartet.

    Analog zum Ulmer Derby geht es auch bei der Partie zwischen Olympia Laupheim und dem SC Staig (Sa., 15.30 Uhr) um viel. Der Gastgeber liebäugelt mit der Aufstiegs-Relegation, Staig fehlt nicht mehr viel, um sicher für ein weiteres Landesligajahr planen zu dürfen.

    Abgerundet wird der Spieltag mit dem Duell zwischen dem FC Blaubeuren und dem TSV Riedlingen am Sonntag (15 Uhr). Der TSV Buch hat an diesem Wochenende Pause und ist spielfrei.

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