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Fußball: FC Silheim wird für den Chancenwucher bestraft

Fußball

FC Silheim wird für den Chancenwucher bestraft

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    Das konnte dem Silheimer Trainer Andre Ansorge nicht gefallen: Beim Derby in Holzheim setzte es eine Niederlage.
    Das konnte dem Silheimer Trainer Andre Ansorge nicht gefallen: Beim Derby in Holzheim setzte es eine Niederlage. Foto: Oliver August

    In einem intensiven Derby der Fußball-Kreisliga A 3 gewann der TSV Holzheim gegen den FC Silheim mit 2:1 und verbesserte sich damit auf Platz vier der Tabelle. Für TSV-Spielertrainer Jonas Löbert war der Erfolg nur die Fortsetzung einer sehr erfolgreichen Rückrunde: „Wir haben heute unseren positiven Trend bestätigt.“ Seinem Silheimer Kollegen Andre Ansorge fehlten nach der Partie ein bisschen die Worte: „Ich weiß auch nicht, was ich dazu sagen soll. Aber wenn man halt seine Chancen nicht reinmacht, kann sich das rächen.“

    Seine Mannschaft fand eigentlich sehr gut in die Partie und ging schon nach neun Minuten durch Steffen Waldmann im Anschluss an einen Eckball von Lukas Kratzmaier in Führung. Danach kontrollierten die Silheimer abgesehen von einem Lattenknaller von Löbert (13.) das Geschehen. Sie versäumten es aber im ersten Spielabschnitt, aus ihrer optischen Überlegenheit mehr zu machen.

    Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. In der 54. Minute wurde der Ball nach einem Schuss von Lukas Kratzmaier noch von einem Holzheimer von der Linie gekratzt. Kurze Zeit später blieb Simon Kratzmaier nach feinem Doppelpass am glänzend reagierenden Keeper Moritz Beil, hängen (60.). In der 65. Minute führte stattdessen ein Angriff über die rechte Seite der Holzheimer zum Ausgleich durch einen trockenen Schuss ins lange Eck von Felix Blum.

    In der Schlussviertelstunde bot sich für Tobias Obermaier eine Doppelchance in der 74. und 75. Minute. Doch zuerst scheiterte er an Beil und dann verfehlte er mit seinem Kopfball das Gehäuse. Diese Großzügigkeit rächte sich. Kurz vor dem Schlusspfiff musste Silheim den zweiten Gegentreffer einstecken. Zuerst klärte ihr Keeper Stefan Kempfle noch zur Ecke (81.), aber die nutzte Paul Stadler per Kopf zum viel umjubelten Siegtreffer im Derby.

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