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Fußball: Ist das schon der Meisterjubel des FV Weißenhorn?

Fußball

Ist das schon der Meisterjubel des FV Weißenhorn?

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    Ilir Tupella (links) und Torjäger Fahrudin Dzehverovic steuerten jeweils einen Treffer zum Sieg in Gerlenhofen bei.
    Ilir Tupella (links) und Torjäger Fahrudin Dzehverovic steuerten jeweils einen Treffer zum Sieg in Gerlenhofen bei. Foto: Horst Hörger

    Der FV Weißenhorn gewann das Spitzenspiel der Kreisliga A 3 beim FV Gerlenhofen mit 3:1 und ist damit so gut wie sicher Meister. Bei einem Heimsieg am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen den SV Beuren wären die letzten theoretischen Zweifel beseitigt.

    Gegen Gerlenhofen betrieben die Weißenhorner allerdings gehörigen Chancenwucher. Weder Florin Teclean (15.), noch Moritz Schweinstetter (21.), Top-Torjäger Fahrudin Dzehverovic (25.) oder Mert Yagcioglu (31.) schafften es, das Leder im Gehäuse unterzubringen. Kurze Zeit später durfte dann der Anhang der Gäste aber doch zum ersten Mal jubeln. Zunächst scheiterte Schweinstetter an Gerlenhofens Keeper Hasib Peco, der ein überragendes Spiel machte, Ilir Tupella staubte aber zur Führung ab (36.). In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs bot sich für Luca Goggele die Riesenchance zum Ausgleich, doch freistehend und aus kurzer Entfernung köpfte er vorbei.

    Nach dem Seitenwechsel stand es ganz bald und etwas überraschend 1:1. Nach einem Freistoß von Julian Fent schob der eingewechselte Michal Oskar Worobiec zum Ausgleich ein (49.). Das schockte die Spieler des Spitzenreiters jedoch überhaupt nicht. Sie marschierten weiter in Richtung Gerlenhofer Tor, aber sie vergaben zunächst auch weiter ihre Chancen. In der spielentscheidenden 82. Minute deutete der Unparteiische Manfred Elmer aus Pfuhl zu Recht auf den Elfmeterpunkt, nachdem Dzehverovic von Kevin Effinger im Strafraum gelegt worden war. Der Gefoulte verwandelte selbst, Teclean legte in der Nachspielzeit noch das 3:1 nach.

    Trotz der Niederlage war FVG-Trainer Siegfried Erben einigermaßen zufrieden: „Wir haben uns teuer verkauft und alles gegeben.“ Sein Weißenhorner Kollege Robert Rausch sagte: „Wir haben es zu lange spannend gemacht.“

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