In so einer Situation darf man zwischendurch schon auch an die persönliche Zukunft denken. Der SSV Ulm 1846 Fußball hat zwar am Ostersonntag mit 1:0 gegen den SC Verl gewonnen. Weil aber drei Stunden danach Saarbrücken gegen Ingolstadt ebenfalls mit einem 1:0 nachzog, ist die Ulmer Aufgabe im Abstiegskampf der 3. Liga eher noch anspruchsvoller geworden: Nach wie vor acht Punkte Rückstand auf Saarbrücken, dazu die um 17 Treffer schlechtere Tordifferenz und nur noch sieben Spiele, das erste davon am Mittwoch (19 Uhr) beim Tabellenzwölften VfB Stuttgart II. Der Vertrag des Ulmer Trainers Pavel Dotchev würde sich nur im unwahrscheinlichen Fall des Klassenerhalts verlängern. Kommt er da ins Grübeln und stellt sich die nahe liegenden Fragen? Wo werde ich ab Mitte Mai wohnen und wo werde ich arbeiten? Dotchev versichert zwar, dass er den Fokus komplett auf die Mannschaft richtet, was in solchen Fällen alle seine Berufskollegen tun. Aber er gibt auch eine klare Antwort auf die Fragen nach seiner persönlichen Zukunft.
Fußball
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