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Fußball: Nach dem Frühstart kommt wenig vom SV Offenhausen

Fußball

Nach dem Frühstart kommt wenig vom SV Offenhausen

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    Öpfingens Marcel Siegler lässt nicht nur in dieser Szene Offenhausens Torschützen Konstantin Haimerl ins Leere laufen.
    Öpfingens Marcel Siegler lässt nicht nur in dieser Szene Offenhausens Torschützen Konstantin Haimerl ins Leere laufen. Foto: Louisa Pia Schuster

    Der SV Offenhausen bezog im letzten Saison-Heimspiel der Fußball-Bezirksliga gegen die SG Öpfingen eine Klatsche. Die Gäste hingegen untermauerten mit dem klaren 6:1 ihre Ambitionen auf die Teilnahme an der Relegation zur Landesliga.

    „Wir haben heute nichts von dem auf den Platz gebracht, was wir eigentlich können“, fasste Offenhausens Interimstrainer Oliver Woithe die Partie zusammen. Seine Mannschaft konnte in keiner Phase das Fehlen des künftigen Spielertrainers Filip Sapina als ordnende Hand im Mittelfeld kompensieren und war über die gesamte Spieldauer in jeglicher Hinsicht hoffnungslos unterlegen. „Ob das mit dem Schappi besser gelaufen wäre, kann man nicht sagen. Ich denke aber, dass man einfach auch die Leistung der Öpfinger anerkennen muss. Es war schon ein Wahnsinn, mit welchem Zug und welchem Willen die regelmäßig bei uns in der Box aufgetaucht sind“, lobte Woithe den Gegner.

    Der Öpfinger Kollege Steffen Lehmann hatte vor der Partie noch die Ursache für den Stolperer gegen den FV Asch/Sonderbuch in der Vorwoche analysiert. „Wir haben vielleicht auch wegen der komfortablen vier Punkte Vorsprung nicht hundert Prozent auf den Platz gebracht und bei Asch hat an diesem Tag alles gepasst“, sagte er im Rückblick und forderte gleichzeitig eine Reaktion seiner Mannschaft auf diese unerwartete Niederlage. Nach der Partie bilanzierte er mit einem Lächeln im Gesicht: „Die Reaktion kam. Auf das Spiel der vergangenen Woche und auch auf das überraschende 0:1.“

    Die Öpfinger ließen vom Anpfiff weg keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg in die Landesliga schaffen wollen. Dennoch gelang es Offenhausen, erst einmal einen Nackenschlag zu verteilen. Konstantin Haimerl setzte mit einem Sonntagsschuss in der 17. Minute den Ball bei der ersten Halbchance der Hausherren aus 22 Metern in den Torwinkel. Danach spielte aber wirklich nur noch die SGÖ: Kapitän Robin Stoß (24., 33., 47.), Andre Braig per Kopf (32.), Jonas Herde (50.) und Luan Wöckel (62.) machten kurzen Prozess. Offenhausen kam erst zu weiteren Möglichkeiten, als Öpfingen in den Verwaltungsmodus schaltete und merklich Kohlen vom Feuer nahm. Mehr als eine Großchance und ein weiterer Pfostentreffer von Hakan Güngör (81., 85.) sprangen allerdings nicht heraus. (lps)

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