Am vergangenen Samstag hat es mächtig gescheppert im Kasten des TSV Neu-Ulm. Gleich siebenmal musste Torhüter Fabio Kießling den Ball aus dem eigenen Netz fischen. Dabei war das Spiel beim FC Wangen bereits nach gut 20 Minuten und einem 0:4 Rückstand entschieden, am Ende hieß es 1:7. Aufseiten der Neu-Ulmer wurde hinterher von einem bodenlosen und blutleeren Auftritt der Mannschaft im Allgäu gesprochen. „Wenn wir unsere Leistung nicht bringen, wird es gegen jeden Gegner schwer“, weiß Stephan Baierl: „Wir müssen in der Lage sein, das eigene Spiel durchzubringen.“ Der Neu-Ulmer Trainer berichtet von einer immer noch sehr schwierigen Personalsituation. Jetzt fällt auch noch Patrick Hanisch mit einem Muskelfaserriss aus. Baierl hat keinen ausgebildeten zentralen Spieler mehr zur Verfügung und muss sich bei der eigenen U19 bedienen. Ob das Kellerduell mit Schlusslicht FV Bad Schussenried am Samstag um 14.30 Uhr stattfinden kann, das ist aufgrund der Platzverhältnisse noch fraglich. Wenn auf dem Kunstrasen im Dietrich-Lang-Sportzentrum jedoch angepfiffen wird, bekommen es die Neu-Ulmer mit einem Gegner zu tun, der am vergangenen Sonntag Srbija Ulm alles abverlangt hat. Die Ulmer brauchten Ein Eigentor des Gegners und einen Elfer zu einem knappen und späten 2:1 Sieg.
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