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Stadt Senden erhöht zum Herbst 2026 die Gebühren für Krippe und Kindergarten

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Stadt Senden erhöht zum Herbst 2026 die Gebühren für Krippe und Kindergarten

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    Eltern in Senden müssen von 1. September an zehn Prozent mehr für die Betreuung ihrer Kinder in Krippen und Kindergärten im Stadtgebiet zahlen.
    Eltern in Senden müssen von 1. September an zehn Prozent mehr für die Betreuung ihrer Kinder in Krippen und Kindergärten im Stadtgebiet zahlen. Foto: Uwe Anspach, dpa (Symbolbild)

    Der Stadtrat hat beschlossen, dass Eltern von Herbst an mehr für die Kindertagesstätten in Senden bezahlen müssen. Die Beiträge steigen jährlich um zehn Prozent. Der Anlass für die Erhöhung sind die gestiegenen Kosten der Stadt.  

    In den vergangenen Jahren seien die Personal-, Sach- und Betriebskosten kontinuierlich gestiegen, teilte die Verwaltung mit. Momentan liegen die monatlichen Beiträge für Kinder ab drei Jahren zwischen 154 und 169 Euro für eine tägliche Betreuung von vier bis sechs Stunden. Von 1. September 2026 an erhöhen sich die Werte auf 169 bis 185 Euro.

    Ähnlich sieht es bei Krippenkindern aus: Für unter Dreijährige zahlen Eltern aktuell zwischen 267 und 293 Euro. Künftig werden dann zwischen 294 und 322 Euro fällig.

    Im Frühjahr 2028 will die Verwaltung prüfen, wie sich die Erhöhung in Senden ausgewirkt hat

    Mit dieser Gebührenerhöhung reagiere die Stadt auf die anhaltende Kostensteigerung. Sie solle damit auch den städtischen Haushalt stabilisieren, hieß es aus der Stadtverwaltung.

    Vor dem Beschluss seien die Elternbeiräte der Kindertagesstätten angehört worden. Die Elternvertreter zeigten sich nicht erfreut über diese Erhöhung. Sie stufen diese als erhebliche Belastung ein. Dabei wiesen sie vor allem auf die allgemein gestiegenen Lebenshaltungskosten hin.

    Die Stadtverwaltung legte die Erhöhung für die kommenden beiden Kindergartenjahre fest. Im Frühjahr 2028 will man dann prüfen, wie sich die gestiegenen Gebühren tatsächlich auf die Familien und den städtischen Haushalt ausgewirkt haben.

    So könnten die Gebühren nach zwei Jahren auch wieder gesenkt werden. „Bereits vor dem Kindergartenjahr 2028/2029 werden wir dann möglicherweise die Gebühren wieder anpassen können“, sagte Bürgermeisterin Claudia Schäfer-Rudolf. Sie wolle nicht den Personen ungerechtfertigt in die Tasche greifen, in welchen ohnehin nichts sei. Aber der städtische Haushalt müsse im Blick behalten werden. Die Informationen über die Möglichkeiten einer finanziellen Entlastung durch Mittel für Ausbildung und Teilhabe würden allen Betroffenen zugänglich gemacht, fügte sie hinzu.

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