Daimler Buses hat nach einer europaweiten Ausschreibung von der SWU den Zuschlag zur Lieferung von 37 batterieelektrischen Solo- und Gelenkbussen Mercedes Benz eCitaro und eCitaro G erhalten. Der Vertrag beinhaltet Option auf weitere neun eCitaro Elektrobusse. Die Gesamtinvestition der SWU für alle 46 E Busse beträgt insgesamt 34,6 Millionen Euro.
Die Auslieferung der 37 batterieelektrischen Fahrzeuge wird sukzessive bis Ende 2026 erfolgen, die optionalen neun Fahrzeuge sind für den Einsatz ab 2027 eingeplant. Die neuen im Daimler-Truck-Werk in Mannheim gebauten E-Busse ersetzen nach und nach die vorhandenen Dieselbus-Bestandsfahrzeuge in der SWU-Busflotte und sollen im Öffentlichen Personennahverkehr der Doppelstadt Ulm und Neu-Ulm an der Donau eingesetzt werden. Dort sind bereits 14 Gelenkbusse des Typs eCitaro G im Einsatz, die von der SWU in den Jahren 2024 und 2025 beschafft wurden und einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der CO₂-Emissionen im Stadtverkehr sowie zur Verbesserung der Luftqualität in Ulm und Neu-Ulm leisten.
Topmodern: die neuen batterieelektrischen Stadtbusse der Stadtwerke Ulm/Ne-Ulm (SWU)
Die 37 neuen E-Busse gliedern sich auf in 15 dreitürige und 12,14 Meter lange eCitaro Solobusse und 22 viertürige Gelenkbusse eCitaro G mit einer Länge von 18,3 Metern. Sie bieten eine Beförderungskapazität von bis zu 65 Fahrgästen in den Solo- und bis zu 143 Passagieren in den Gelenkbussen. Auch eine Verbesserung der Barrierefreiheit wird in den neuen Elektrobussen umgesetzt: Vergrößerte Sondernutzungsflächen bieten ausreichend Platz für Rollstühle, Kinderwagen oder Rollatoren. Die Klimatisierung erfolgt über eine hochmoderne CO2-Klimaanlage mit einem ausgeklügelten Thermomanagement.
Die neuen E-Busse der SWU sind mit der vierten und damit neuesten Lithium-Nickel-Mangan-Kobalt-Batteriegeneration (NMC4) ausgestattet. Flexibel sind die Batterie-Lademöglichkeiten: Die Solo- und Gelenkbusse können nicht nur mit Steckdosen an der linken und rechten Seite über der Vorder¬achse im Busdepot geladen werden, sondern auch unterwegs an speziell dafür aus¬gelegten Haltestellen über einen Pantografen auf dem Busdach. Dieses sogenannte Opportunity Charging ist notwendig, um den anspruchsvollen Buslinienverläufen in Ulm und Neu-Ulm unter allen Bedingungen gerecht zu werden und den Einsatz zusätzlicher Fahrzeuge zu vermeiden. Um die Pantograf-Ladestation punktgenau anzufahren, unterstützt den Fahrer ein spezielles Dach-Kamerasystem.
Für die Sicherheit der Fahrgäste und anderer Verkehrsteilnehmer sorgen die neuesten Assistenzsysteme von Daimler Buses. Der Abbiegeassistent Sideguard Assist 2, der bei einer drohenden Kollisionsgefahr mit Fußgängern und Fahrrad¬fahrern warnt, der Frontguard Assist, der vor Hindernissen oder Personen unmittelbar vor dem Fahrzeug warnt, sowie der aktive Notbremsassistent Preventive Brake Assist 2 schützen schwächere Verkehrsteilnehmer und helfen, Unfälle zu vermeiden. Hinzu kommt der innovative Traffic Sign Assist. Er vergleicht dank GPS und Kamera-Unterstützung kontinuierlich die Fahrzeug-Geschwindigkeit mit den gültigen Verkehrsregeln und gibt ein visuelles und akustisches Feedback, falls die erlaubte Geschwindigkeit überschritten wird.
Digital vernetzte Busflotte in Ulm und Neu-Ulm
Daimler Buses hat die neuen E-Busse der SWU mit dem Digital Services Package von Omniplus ausgestattet. Vertraglich ist mit den SWU die Nutzung der digitalen Dienste und telemetriebasierten Fahrzeug-Diagnosesysteme für die Dauer von zwölf Jahren vereinbart.
Omniplus On Uptime pro ist beispielsweise einer der Dienste, die wesentlich zur Verbesserung der Verfügbarkeit und TCO-Kostenoptimierung beitragen. Diese digitale Lösung überwacht permanent alle relevanten Fahrzeugsysteme und liefert sowohl dem Fuhrparkmanagement wie auch der Werkstatt wichtige Diagnose-Informationen in Echtzeit. (AZ)
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