Auf der A7 in Richtung Füssen ist es am Montagmorgen, gegen 5.30 Uhr, auf Höhe Neu-Ulm zu einem Unfall gekommen. Zwischen Nersingen und dem Dreieck Hittistetten bildete sich ein Stau von bis zu neun Kilometern. Ein 53-Jähriger erlitt leichte Verletzungen. Ein Hund verendete.
Wie die Polizei mitteilt, kam der 53-Jährige mit seinem Kleintransporter nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einem Wildschutzzaun. Beim Zurücklenken stieß er seitlich mit einem auf der rechten Spur fahrenden Sattelzug zusammen. Anschließend kam der Transporter am rechten Bankett zum Stehen.
Polizei zum A7-Unfall: Transportboxen für die Hunde waren nicht ordnungsgemäß gesichert
Im Laderaum des Transporters hatte der Mann seine fünf Hunde dabei. Laut der Polizei waren nicht für alle Tiere Transportboxen vorhanden. Die vorhandenen Transportboxen seien zudem „nicht ordnungsgemäß gesichert“ gewesen. Sie sollen teilweise zertrümmert im Laderaum gelegen haben.
Einer der Hunde lag beim Eintreffen der Polizei tot auf dem rechten Fahrstreifen. Zwei weitere Hunde befanden sich noch bei ihrem Besitzer. Die beiden anderen hatten sich aus dem Transporter befreit und befanden sich auf der „Flucht“.
Unfall auf A7: Drohnenstaffel der Feuerwehr sucht und finden einen der beiden flüchtigen Hunde
Um sie ausfindig zu machen, wurde die Drohnenstaffel der Feuerwehr im Landkreis Neu-Ulm nachalarmiert. Sie konnten einen der beiden Hunde im Bereich der Anschlussstelle Nersingen ausfindig machen. Zusammen mit dem Hundehalter wurde versucht, dieses Tier einzufangen. Vom letzten Hund – ein brauner, etwa kniehoher Mischling – fehlte zunächst noch jede Spur.
Die Unfallstelle wurde durch die Feuerwehren aus Neu-Ulm, Pfuhl und Elchingen abgesichert, bis der Transporter durch einen Abschleppdienst geborgen werden konnte. Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen fünfstelligen Bereich geschätzt. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Auch die Sicherung der Hunde wird noch Gegenstand der Ermittlungen sein.
In Ichenhausen im Landkreis Günzburg hat zuletzt eine Entenfamilie einen Unfall ausgelöst. Ohne auf den Verkehr zu achten, spazierten die Tiere in Ichenhausen über die Straße. Zwei Autos wurden beschädigt, aber die Tiere überstehen den Unfall unversehrt.
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