Wer am Mittwochmorgen auf der A7 von Ulm in Richtung Füssen/Reutte unterwegs war, brauchte starke Nerven und vor allem Zeit. Die gesamte Autobahn war zwischenzeitlich gesperrt. Der Grund dafür war ein brennender Lastwagen-Anhänger zwischen Vöhringen und Illertissen.
In den frühen Morgenstunden mussten die Feuerwehren Weißenhorn und Senden ausrücken, nachdem gegen 5.30 Uhr ein Lastwagen-Anhänger in Brand geraten war. Für die Löscharbeiten und wegen der starken Rauchbildung sperrten die Einsatzkräfte beide Fahrbahnen auf Höhe Vöhringen komplett. Fast zwei Stunden länger mussten Autofahrerinnen und Autofahrer auf der A7 zwischenzeitlich einplanen. Der Stau erstreckte sich auf sieben Kilometern zwischen dem Dreieck Hittistetten und der Anschlussstelle Illertissen.
Auch nachdem der Feuerwehreinsatz beendet war, dauerte der Stau noch weiter an. Wegen der Aufräumarbeiten gab es bis nach 9 Uhr Verzögerungen. Kurz nach der Unfallstelle befindet sich zudem eine Baustelle zwischen „Reudelberger Forst“ und „Tannengarten“, die den Verkehr auf der Strecke ebenfalls beeinträchtigt.
A7 bei Vöhringen gesperrt: Grund war ein brennender Reifen
Der Fahrer des Lastwagens war in Richtung Süden unterwegs gewesen, als er kurz vor dem Parkplatz „Reudelberger Forst West“ bemerkte, dass an der Hinterachse des Anhängers ein Reifen in Brand geraten war. Er fuhr noch rechtzeitig auf den Parkplatz hinaus und dort bis auf die Ausfahrspur weiter, damit sich das Feuer nicht auf die geparkten Lastwagen ausbreiteten konnte. Auf der Ausfahrspur gelang es ihm schließlich, den Anhänger vom Maschinenwagen abzukuppeln und diesen außerhalb des Gefahrenbereiches abzustellen.
Die Feuerwehr Weißenhorn löschte den mit Fenstern beladenen Anhänger und wurde dabei von der Feuerwehr Senden unterstützt. Die Ursache für den Brand und die entstandene Schadenshöhe sind bislang noch nicht bekannt. Verletzt wurde durch das Feuer niemand.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren