Er sei ja ein ganz normaler Mensch, beteuert der Angeklagte, doch wenn es um seine Kinder gehe, dann „bin ich schon wütend und geladen“, gibt er zu. An jenem 3. Juli vergangenen Jahres war er offenkundig so weit oben auf der Palme, dass er seine Fäuste sprechen ließ. Der Grund: Sein kleiner Sohn war bei einem Probetraining des TSV Neu-Ulm vom Platz geschickt worden, weil er sich mit einem anderen Buben gestritten hatte. Das wollte der zornige Vater nicht akzeptieren und schlug den Trainer. Sein Beschützerinstinkt hat ihn nun wegen vorsätzlicher Körperverletzung ins Gefängnis gebracht.
Prozess in Neu-Ulm
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