So langsam werden die juristischen Auseinandersetzungen um einen Meßhofer Landwirt zu einer unendlichen Geschichte. Der Mann ist bereits wegen Tierquälerei einschlägig verurteilt und hat sich in der Vergangenheit immer wieder gegen behördliche Maßnahmen juristisch zur Wehr gesetzt. Diese Woche stand er wieder vor Gericht, erneut ging es um Tierquälerei. Dieses Mal musste er sich wegen fünf vernachlässigter Kühe verantworten, vier von ihnen wurden bei einer Hofkontrolle wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes eingeschläfert. Auch das will der Mann, der im Ort – vorsichtig gesagt – als schwieriger Zeitgenosse gilt, nicht hinnehmen. Und so wurde die Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht zu einem Prozess mit zunehmend absurden Zügen, weshalb die Richterin nach knapp vier Stunden zurecht die Notbremse zog. Damit ist der Prozess vorerst gescheitert. Das lag vor allem an einem Mann, der ganz offensichtlich im Sinne des Angeklagten handelte.
Kommentar
Meßhofer Landwirt vor Gericht: Absurdes Theater im Tierquälerprozess
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