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Ulm: Beim CSD demonstrieren Teilnehmende für Vielfalt und Toleranz

Ulm

Beim CSD demonstrieren Teilnehmende für Vielfalt und Toleranz

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    Beim Christopher Street Day in Ulm war eine vielfältige Community unterwegs.
    Beim Christopher Street Day in Ulm war eine vielfältige Community unterwegs. Foto: Dagmar Hub

    Bestes Wetter, schrille Outfits, Kundgebungen und ein zu Toleranz, Meinungsfreiheit und gegenseitigem Respekt mahnender Ex-OB: Der Christopher Street Day samt Pride March, bei dem am Samstagnachmittag – unterstützt von Gruppen wie Fridays For Future – mehrere hundert feiernde und zu "Awareness" aufgerufene Demonstranten vom Marktplatz ab durch Ulm zogen, war ein buntes Happening mit zahlreichen Regenbogenfahnen, aber er war auch politisch. "Free Hugs" wurden aus der Community angeboten und verteilt. 

    Beim CSD in Ulm ging es nicht nur um die LGBTQ+-Community

    Einige Grünen-Politiker waren zum Marktplatz gekommen, auf dem Infostände über die Ziele der LGBTQ+-Community informierten. Unter die bunt gekleideten, teils maskierten Teilnehmenden des Demonstrationszuges mischten sich auch Punks. Die Ziele auf Aufnähern, Aufklebern, Plakaten und Fahnen betrafen längst nicht nur die Menschenrechte der Community, sondern richteten sich unter anderem auch auf Klimaschutz und transportierten politische Botschaften. 

    "Good fight white pride" war da zu lesen, ein anderes Plakat beschrieb die "Mitte der Gesellschaft". Als Auftaktredner hatte der Verein CSD Ulm/Neu-Ulm den zu wechselseitiger Toleranz und Rücksichtnahme mahnenden Ulmer Ex-Oberbürgermeister Ivo Gönner gewinnen können, dessen klare Äußerungen von der Bühne herab viel Beifall bei den Teilnehmenden des Demozuges wie bei den Zuschauerinnen und Zuschauern am Marktplatz erhielten. 

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