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Ulm: "Die Macht und das Mädchen": Ein eleganter Reboot der antiken Antigone

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"Die Macht und das Mädchen": Ein eleganter Reboot der antiken Antigone

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    Antigone in moderner Rahmung: "Die Macht und das Mädchen" wird von Celia Endlicher (links) und Marion Weidenfeld (rechts) großartig umgesetzt.
    Antigone in moderner Rahmung: "Die Macht und das Mädchen" wird von Celia Endlicher (links) und Marion Weidenfeld (rechts) großartig umgesetzt. Foto: Florian L. Arnold

    Das klassische Drama „Antigone“ von Sophokles, uraufgeführt 442 v. Chr., erzählt vom Machtkampf im Königshaus von Theben – und vom mutigen Widerstand einer Frau. Im Zentrum steht der Konflikt zwischen staatlicher Ordnung und göttlichem Recht. Nach dem tödlichen Bruderkrieg um die Thronfolge setzt König Kreon ein strenges Verbot: Der als Verräter getötete Polyneikes darf nicht bestattet werden. Sein Körper soll unter freiem Himmel den Aasfressern gehören. Doch seine Schwester Antigone widersetzt sich – mit fatalen Folgen.

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