30.000 Schweine und 2500 Rinder werden im Schlachthof Ulm Woche für Woche geschlachtet. Die Kapazität ist in den vergangenen Jahren deutlich erweitert worden. Insgesamt habe die Müller-Gruppe knapp 100 Millionen Euro in den Betrieb investiert, erläuterte Rolf Michelberger, Geschäftsführer der Firma Ulmer Fleisch, bei einem Besuch von Ulmer Stadträten im Donautal. Unter anderem wurden neue Kühlräume, eine moderne Schlachtanlage, ein moderner Anlieferungsteil mit lärmarmen Treibgängen, Berieselung, Belüftung und Fußbodenheizung gebaut. Der Pferdefleischskandal hat dem Unternehmen nach Einschätzung von Michelberger nicht geschadet, im Gegenteil. Zwar sei zunächst weniger Hackfleisch gekauft worden. Doch schon nach kurzer Zeit habe der Familienbetrieb eher an Kunden dazu gewonnen, die auf die Herkunft des Fleisches aus der Region setzen.
Ulm