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Ulm/Landkreis Neu-Ulm
14.06.2022

Restaurants in der Region müssen Service wegen Personalmangel einschränken

Marcus Krüger (Foto) und Eberhard Riedmüller müssen in ihren Betrieben der Barfüßer-Gruppe zusätzliche Ruhetage einlegen: Weil Personal fehlt.
Foto: Alexander Kaya

Lokal Immer mehr Restaurants haben damit zu kämpfen, dass Angestellte in sämtlichen Bereichen fehlen. Eine Lösung des Desasters scheint nicht in Sicht.

Schwarz auf Weiß ist das Problem in Ulm am Schuhhausplatz nachzulesen: "Wegen Personalmangels sind die Theken von 12 Uhr bis 14 Uhr geschlossen." "Es ist ganz, ganz arg schlimm", sagt Dubravka Dragobratovic, die zusammen mit ihrem Mann Franceso Massino die Masseria Masino am Ulmer Schuhhausplatz führt. Seit vier Monaten suche sie Verstärkung. Ohne Erfolg. Der italienische Spezialitätenladen samt Restaurant ist damit kein Einzelfall. Von Ulm bis Illertissen, von Großgastronomen bis hin zum familiengeführten Gasthof ist die Notlage groß.

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14.06.2022

Meine Frau war selber in der Gastronomie.
Für 6,50 Euro bis nachts um 2 arbeiten, keine Zuschläge, kein Wochenende oder Feiertag frei.
Und jetzt auch noch der gewesene Lockdown.
Und am Jahresende bei Steuerklasse 5 eine fette Nachzahlung.
Kunststück will das niemand mehr.

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14.06.2022

Liebe Gastronomen,
haben Sie sich in den vergangenen guten Jahren einmal ernsthafte Gedanken gemacht, ob Sie Ihr Personal gut und leistungsgerecht für die viele Arbeit entlohnt haben oder nur den Mindestlohn vergütet haben ? Ganz schnell werden Sie feststellen, daß Sie da mit allerlei Ausreden die Entlohnung Ihrer Mitarbeiter sehr kurz gehalten haben, zuständig ständig Überstunden, wenig freie Tage, kurzum : das Personal in der Gastronomie war bis zum Pandemiejahr ausgebrannt und dann mußten diese fleissigen Hände Ihres Unternehmens mit Existenzängsten kümmern, denn welcher Gastronom hat den Mitarbeitern in dieser Zeit finanziell eine wertvolle Hilfe geleistet ? JA - wer ?
A b e r jetzt mal ein Frage : wo sind denn jetzt die großspurigen Leiharbeitsunternehmen der Gastrobranche mit ihren angeblichen 4.000 Mitarbeitern , in keinem Bericht der letzten Monate tauchen diese Unternehmen als eigentliche Personalreserve auf, weiß keiner davon, trotz neuer Firmenzentralen oder ist die Mitarbeiterzahl nur Schaumschlägerei.
Nur eines ist klar : den Gastrobetrieben muß geholfen werden und es gibt nur einen Weg : der Weg zu guter Vergütung und anständigen Arbeitszeiten, die den Mitarbeitern noch eine Möglichkeit auf ein Leben mit der Familie geben.
Ich würde mich freuen, wenn es uns allen gelingt, hier eine schnelle Lösung zu finden, denn die hier genannten Gastrobetriebe sollte es auch in Zukunft geben, ich kann mir seit nun 44 Jahren keinen Möbel Inhofer ohne Restaurant vorstellen.

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