Zum ersten Verhandlungstermin am Ulmer Landgericht erschien der Angeklagte einfach nicht. Den Brief der Justiz hatte er einfach in den Postlauf zurückgegeben, mit durchgestrichenem Namen. Auch sein Verteidiger wusste nichts von seinem Verbleib. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 73-Jährigen den sexuellen Missbrauch eines elf- beziehungsweise zwölfjährigen Mädchens vor. Und das in mindestens 400 Fällen in einem Zeitraum von zwei Jahren. Zu den Taten soll es vor rund 20 Jahren im nördlichen Landkreis Neu-Ulm wie auch in Ulm gekommen sein. Die Geschädigte begleitet den Prozess als Nebenklägerin.
Ulm/Landkreis Neu-Ulm
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