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Ulm: Neue Studie vorgestellt: Was Polizisten im Dienst besonders belastet

Ulm

Neue Studie vorgestellt: Was Polizisten im Dienst besonders belastet

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    Ein Streifenwagen der Polizei steht auf einer Straße.
    Ein Streifenwagen der Polizei steht auf einer Straße. Foto: Guido Kirchner, dpa (Symbolbild)

    Traumata bei Polizisten lassen sich früher erkennen oder auch ganz verhindern - das legt eine Studie nahe, die am Mittwoch in Ulm veröffentlicht wurde. Verantwortlich für die Untersuchung sind die Deutsche Traumastiftung, das Universitätsklinikum und das Polizeipräsidium Ulm.

    Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) sprach von einem Leuchtturmprojekt: "Damit können wir traumabedingte Belastungen noch besser verhindern oder zumindest frühzeitig erkennen und so unsere Polizistinnen und Polizisten wirkungsvoll bei ihrer anspruchsvollen Arbeit unterstützen."

    Das Projekt erforscht Möglichkeiten der Früherkennung und Prävention von traumabedingten Belastungen im Polizeidienst. Betroffene sollen lernen, ihren Stress so zu verarbeiten, dass keine gesundheitlichen Folgen daraus entstehen. Das heißt: Schon früh bei leichten Symptomen ansetzen.

    Teilgenommen haben an der Studie, die im März 2021 gestartet war, 120 Polizistinnen und Polizisten des Ulmer Präsidiums. Besonders belastend für die Mitarbeitenden sind demnach Straftaten gegen Kinder wie sexueller Missbrauch und Suizide von Polizeikollegen. (dpa/AZ)

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