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  3. Ulm: Neues Projekt: Roboter sind bald in der Ulmer Fußgängerzone unterwegs

Ulm
09.11.2022

Neues Projekt: Roboter sind bald in der Ulmer Fußgängerzone unterwegs

Dieser humanoider Roboter stand bei einem Presserundgang im Deutschen Museum. Die Roboter, die in Ulm unterwegs sein werden, sehen etwas anders aus.
Foto: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

Wie kann ein Zusammenleben von Mensch und Roboter im öffentlichen Raum funktionieren? Das soll an bestimmten Bereichen in Ulm getestet und erforscht werden.

In der Ulmer Fußgängerzone und in der Bahnhofspassage sind vermutlich schon bald Roboter unterwegs. Hintergrund ist ein neues Forschungszentrum, an dem unter anderem die Universität Ulm und die Stadt Ulm beteiligt sind. Es geht um die "Erforschung und Evaluation der Mensch-Roboter-Interaktion im öffentlichen Raum" – kurz: ZEN-MRI. Untersucht werden soll, wie Begegnungen von Mensch und Roboter funktionieren können.

Es wird davon ausgegangen, dass Service- oder Assistenzroboter in den kommenden Jahren vermehrt Aufgaben wie Reinigung und Transport im öffentlichen Raum übernehmen. So zum Beispiel in Fußgängerzonen, öffentlichen Plätzen, Bahnhöfen und Parkgaragen. Damit werden sie nicht nur Teil des Stadtbilds, sondern es werden sich Arbeitsabläufe verändern. Es werden auch die Begegnungen von unbeteiligten Personen mit diesen Robotern im Alltag zunehmen.

Testflächen in der Innenstadt für die Forschung mit Robotern in Ulm

Um herauszufinden, wie das sicher und effizient funktionieren kann, haben sich die Universität Ulm, die Hochschule der Medien Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), die Adlatus Robotics GmbH und die Stadt Ulm in einem Kooperationsprojekt zusammengeschlossen. In den kommenden drei Jahren wollen sie notwendige Anforderungen erarbeiten. Dafür werden in der Ulmer Innenstadt Testflächen eingerichtet. Geplant sind unter anderem Flächen in der Fußgängerzone und in der Bahnhofspassage. Rechtliche und ethische Fragestellungen sollen genauso Teil der Untersuchungen werden, wie Design, Sicherheitsvorgaben und Fragen der städtebaulichen Vorgaben.

Die Projektgruppe des neuen Forschungszentrums ZEN-MRI mit Vertretern der verschiedenen Projektpartner beim offiziellen Start in Ulm.
Foto: Stadt Ulm

"Ulm ist Innovationsstadt und auf dem Weg zur Smart City", wird Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) in einer Mitteilung zitiert. Robotik bilde einen Schwerpunkt in der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Landschaft in der Region. Diese Technologie müsse für die Menschen "begreifbar" werden. "Wir fördern den echten Kontakt zu neuen Technologien, die in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind", so Czisch.

Bundesministerium fördert das neue Projekt in Ulm mit 3,6 Millionen Euro

"Bei der Gestaltung von Robotern, die sich im öffentlichen Raum bewegen, ist es entscheidend, dass die Menschen in ihrem Umfeld verstehen, was die Roboter wann tun und sich letztlich mit diesen wohlfühlen", so Johannes Kraus von der Abteilung Human Factors bei der Universität Ulm. Ziel sei es, das Erscheinungsbild und das Verhalten von Robotern auf eine Weise zu gestalten, die Ängste vermindert und ein angemessenes Maß an Vertrauen schafft. Das Projekt wird für den Zeitraum bis Ende August 2025 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 3,6 Millionen Euro gefördert. (AZ)

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